{"id":136,"date":"2025-01-05T18:37:22","date_gmt":"2025-01-05T18:37:22","guid":{"rendered":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/?p=136"},"modified":"2025-03-05T21:27:52","modified_gmt":"2025-03-05T21:27:52","slug":"zick-zack-30-lunar-242-mafuristag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/2025\/01\/05\/zick-zack-30-lunar-242-mafuristag\/","title":{"rendered":"Zick-Zack &#8211; 30. Lunar 242 (Mafuristag)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Da Kira am vorigen Abend sich nicht mehr von Christobals \u00dcberschwang, und seinem Cider, erholt hatte, wartete Mitras mit dem Fr\u00fchst\u00fcck auf sie. W\u00e4hrend er in letzter Zeit immer h\u00e4ufiger fr\u00fch aufstand, wurde sie immer sp\u00e4ter. Und auch wenn es nach dem gestrigen Nachmittag absolut begr\u00fcndet war, so machte er sich doch ein bisschen sorgen. Sie war ein M\u00e4dchen vom Land und war das fr\u00fch Aufstehen gewohnt. Auf der anderen Seite hatte er ihr auch gesagt, dass es v\u00f6llig reichte, wenn sie gegen 9 Uhr begann. Gegen halb neun kam sie in die K\u00fcche. Ihre Haare wirkten so, als wenn sie den Kampf mit ihnen aufgegeben hatte und die Ringe unter ihren Augen sprachen B\u00e4nde. Der Herzog war ber\u00fchmt, oder besser ber\u00fcchtigt, f\u00fcr seine Fruchtweine und Br\u00e4nde. Sein Herzogtum war eine der gro\u00dfen Obstkammern des Reiches und der Boden um den Olfiat sorgte immer f\u00fcr eine gute Ernte. Das zuckers\u00fc\u00dfe Obst eignete sich hervorragend um besonders gehaltvolle Tropfen hervor zu bringen, die aber trotzdem noch lieblich s\u00fcss waren. Halbstarke, die auch nur Anstalten machten sich auf den Feiern des Herzogs daneben zu benehmen, bekamen eine besondere Behandlung. Sie wurden vom Herzog pers\u00f6nlich mit einer Flasche, oder zweien, unterhalten. Meist blamierten sie sich nicht einmal eine halbe Stunde sp\u00e4ter so sehr, dass sie sich das n\u00e4chste Jahr auf keinem, wie auch immer gearteten kulturellen Ereignis blicken lassen konnten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Guten Morgen Kira, setz dich und trinke erstmal diesen Tee. Du siehst so aus, als wenn du ihn brauchen k\u00f6nntest.&#8220; Sie blickte auf und wurde sich wohl erst jetzt bewusst, dass ihr der gestrige Abend noch immer gut anzusehen war. Sie err\u00f6tete sofort. Und Mitras ahnte schon, dass sie gleich die Flucht ergreifen w\u00fcrde. &#8222;Bitte, setz dich.&#8220; sagte er mit soviel Autorit\u00e4t, wie er sich zutraute, ohne sie damit zu verletzen und f\u00fcgte weicher hinzu: &#8222;Der Tee wird dir helfen. Du hast dich gestern gut geschlagen.&#8220; Mit rauer Stimme und so sch\u00fcchtern wie seit einem Monat nicht mehr antwortete sie: &#8222;Ja, danke.&#8220; und setzte sich. Mitras hatte den Tee die ganze Zeit auf einer perfekten Temperatur gehalten und ihn vorher noch verzaubert, was ihn einiges an Zeit in der K\u00fcche gekostet hatte und William zu einem Kommentar \u00fcber seine v\u00e4terliche F\u00fcrsorge hingerissen hatte, die Mitras veranlasste, seinen Koch ausnahmsweise aus der K\u00fcche zu werfen. Au\u00dferdem war es eine gute Kr\u00e4utermischung, die allein schon helfen w\u00fcrde. Mitras war sich sicher, dass Kira schon Erfahrung mit Alkohol hatte, aber dieser Rausch war \u00fcberraschend gekommen und die Tropfen von Christobal konnten durchaus auch mal heftige Kopfschmerzen ausl\u00f6sen. Kira trank und ihre Miene hellte sich sofort auf. &#8222;Ich sagte ja, der Tee wird dir helfen. Christobals F\u00e4higkeit in der Mathematik wird nur noch von seiner Trinkfestigkeit \u00fcbertroffen. Und auch da hast du dich gut geschlagen. Christobal hatte aber auch keine b\u00f6sen Absichten. Er vergisst nur sehr gern, dass nicht jeder seinen Cider so gut vertr\u00e4gt wie er. Insbesondere wenn er begeistert ist. Er h\u00e4lt dich im \u00fcbrigen f\u00fcr grottenschlecht, aber sehr einfallsreich. Und letzteres ist es worauf es ihn ankommt. Er wird dich jeden Mirastag von 12 bis 16 Uhr unterrichten. Er wird schimpfen und fluchen, aber auch geduldig alles f\u00fcnfmal erkl\u00e4ren. Nimm es dir also bitte nicht zu Herzen, wenn er verbal grob werden sollte.&#8220; &#8222;Ja, Magister. Der Tee ist gut. Der ist aber auch magisch, oder?&#8220; Mitras lachte, &#8222;Ja, gut erkannt. Ich habe den Tee verzaubert. In ein paar Minuten solltest du von dem Kater nichts mehr merken. Es wird sicher nicht dein letzter Umtrunk gewesen sein und da ist auch \u00fcberhaupt nichts schlimmes dran, solang du es nicht \u00fcbertreibst. Sollte dir der Kopf am n\u00e4chsten Morgen wieder einmal schwer sein, frag mich nach dem Tee, wenn ich ihn dir nicht auch schon gemacht habe. Der Zauber ist nicht ganz ohne, es wird wohl noch eine Weile dauern, bis du ihn lernen kannst. Es ist einer der Vorz\u00fcge eines Verwandlungsmagiers.&#8220; Kira zuckte bei dem letzten Satz zusammen. Mitras hatte geredet ohne nachzudenken und bereute es sofort. &#8222;Keine Sorge, du bist bereits eine Magierin, auch die Verwandlungsmagie wird dir schon noch gelingen.&#8220; Niedergeschlagen erwiederte sie ein genuscheltes: &#8222;Na, wenn du meinst.&#8220; &#8222;Ja, Kira, das meine ich und ich werde dir dabei helfen wo und wie ich nur kann. Deine Telekinesezauber gelingen dir ja auch immer besser. Mit der Verwandlungsmagie verbindest du starke negative Emotionen. Wir werden von nun an jeden Tag mit einer Meditationsstunde beginnen. Au\u00dferdem habe ich deinen Lehrplan noch etwas \u00fcberarbeitet, keine Sorge du beh\u00e4ltst deine Freiheiten, warum auch nicht, du machst ja auch gro\u00dfe Fortschritte. Wir treffen uns gleich im Labor, erst meditieren wir und dann gehen wir den neuen Plan durch.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kira hatte sich schnell umgezogen und mit neuem Elan den Kampf gegen ihre Haare wieder aufgenommen und diese nun auch geb\u00e4ndigt. Sie sch\u00e4mte sich ein wenig daf\u00fcr, dass sie so zerzaust zum Fr\u00fchst\u00fcck gegegangen war &#8211; aber sie hatte ja schon wieder verschlafen! Sie w\u00fcrde Abby tats\u00e4chlich bitten m\u00fcssen, sie zu wecken, irgendwie wachte sie nicht mehr von alleine auf. Sie war Mitras f\u00fcr seinen Tee au\u00dferordentlich dankbar. Tats\u00e4chlich hatte sie keine Ahnung, wie sie ins Bett gekommen war, wahrscheinlich hatte Mitras sie dort hingebracht. Aber ihr Herz beschleunigte immer noch, wenn sie an die Fahrt in der Kutsche dachte. Sein warmer Arm um sie und sein Geruch und das kibbelige Gef\u00fchl des Alkohols in ihrem Bauch, kombiniert mit dem berauschenden Gef\u00fchl des Erfolges bei Christobal hatten sie innerlich schweben lassen. Wenn sie nicht so m\u00fcde gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte sie wahrscheinlich versucht, ihn zu k\u00fcssen, und daher war sie heute morgen ausgesprochen dankbar, dass sie einfach eingeschlafen war. Nicht auszudenken, wenn sie das wirklich gemacht h\u00e4tte, wor\u00fcber sie da im Wegd\u00e4mmern nachgedacht hatte! Jetzt sa\u00df sie vor dem Spiegel und seufzte schwer. Die Haare sahen nun ordentlich aus, auch die Schatten unter den Augen waren verschwunden. Kein Grund mehr, hier sitzen zu bleiben. Wie sollte sie jetzt mit Mitras meditieren, ohne dass er die ganzen Schmetterlinge in ihrem Bauch bemerkte? Sie atmete Magie ein und drehte sich dann zu ihrem Schreibtisch um. Mit einem Blick umfasste sie die zwei Stapel B\u00fccher, die dort lagen, lie\u00df sie mit einer Handbewegung abheben und konzentrierte sich einige Minuten darauf, sie in einem komplizierten Kreismuster umeinander schweben zu lassen, ohne dass sie sich aufbl\u00e4tterten. Ihre \u00dcbungen der Telekinese hatten sich n\u00e4mlich als recht hilfreich erwiesen. Wenn sie sich ausreichend auf etwas konzentrieren musste und dabei viel Magie verbrauchte, sank ihre Anspannung, wie sie vor einer Weile herausgefunden hatte. Also hatte sie diesen B\u00fcchertanz erfunden, den&nbsp;sie \u00f6fters nutzte, ehe sie mit Mitras den Generator laden ging, um ihre Aufregung abflauen zu lassen. Die B\u00fccher nicht aufbl\u00e4ttern zu lassen war das wirklich schwierige daran, daf\u00fcr hatte sie fast eine Woche gebraucht, ehe es geklappt hatte. Mit einem tiefen Luftzug lie\u00df sie alle B\u00fccher wieder geordnet auf den Tisch sinken, stand auf und ging ins Labor. Eigentlich war es ein ziemlicher Luxus, l\u00e4chelte sie in sich hinein, wenn das relevanteste Problem war, wie man die eigene Verliebtheit vor dem Mentor verbarg, w\u00e4hrend man in Reichtum schwelgen und Magie lernen durfte!<\/p>\n\n\n\n<p>Mitras sa\u00df bereits an seinem Schreibtisch und hielt einen Zettel in der Hand. Er l\u00e4chelte ihr freundlich zu und sagte: &#8222;Hier, ich habe den Plan schon aufgeschrieben, du brauchst nicht mitschreiben. Falls du etwas \u00e4ndern willst, sag es ruhig.&#8220; Er wartete einen Moment, bis sie sich gesetzt hatte, und las dann vor: &#8222;Gut, wir treffen uns also jeden Morgen von 9 bis 10 hier, um zu meditieren, nat\u00fcrlich au\u00dfer am Silenz. Du solltest vorher gefr\u00fchst\u00fcckt haben. Von Mafuris bis Schengs machen wir direkt im Anschlu\u00df \u00dcbungen zu Telekinese &#8211; gern auch anderes, wenn du m\u00f6chtest &#8211; entweder gemeinsam oder du \u00fcbst hier im Raum alleine, w\u00e4hrend ich arbeite. Ich habe deine \u00dcbungen zu selten beobachtet, das soll sich nun \u00e4ndern. Am Mirastag hast du nach dem Meditieren Pause und dann von 12 bis 16 Uhr Mathematik bei Christobal. Lass dich nicht jedes Mal vom ihm anschlie\u00dfend zu einem Schnaps bequatschen.&#8220; Kira lief rot an. Nein, das w\u00fcrde sie bestimmt nicht. Das w\u00e4re zu gef\u00e4hrlich f\u00fcr ihre, hmm, Integrit\u00e4t. Mitras l\u00e4chelte und Kira war dankbar, dass er nicht gut genug in Hellsicht war, um ihre Gedanken lesen zu k\u00f6nnen. Er fuhr fort: &#8222;Mafuris, Ingas und Schengs wirst du nachmittags von 13 bis 17 Uhr Zeit haben, dich weiter in die nichtmagischen Themen einzuarbeiten. Am Mafuris und Ingastag sind wir Abends mit Laden besch\u00e4ftigt, da ich aber auch einen \u00dcberblick \u00fcber deine sonstigen Studien haben m\u00f6chte, treffen wir uns am Schengstag, sofern ich da bin, nach dem Abendessen f\u00fcr zwei Stunden, in denen du deine Ergebnisse der Woche pr\u00e4sentierst. Am Uldumstag m\u00f6chtest du dich vermutlich mit Sebastian treffen oder in die Bibliothek gehen, das bleibt dein freier Tag, du kannst machen, was du magst. Und Silenz hast du frei und wenn du dort liest, dann nur aus der Abteilung der sch\u00f6nen Literatur in unserer Sammlung, verstanden?&#8220; Er blickte sie mit einer Mischung aus Strenge und F\u00fcrsorge an, die ihren gerade beruhigten Herzschlag wieder springen lie\u00df. Unsere Sammlung &#8211; hatte er gerade seine Bibliothek als ihre gemeinsame Sammlung bezeichnet? War sie wirklich schon so sehr Mitglied seines Haushaltes? Sie f\u00fchlte sich willkommen, obwohl eine kleine Stimme in ihrem Kopf deutlich moserte, dass die Formulierung von Mitras vermutlich nicht so gemeint war. Sie nickte. &#8222;Danke, Magister. Ich habe keine Ver\u00e4nderungsw\u00fcnsche.&#8220; Mitras reichte ihr das Papier. &#8222;In Ordnung. Dann beginnen wir jetzt mit der Meditation und dann bin ich gespannt, welche Zauber du dir aus dem Telekinesebuch schon herausgenommen hast.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u200bF\u00fcr Mitras ging die Meditation wie im Flug vorbei. Ihm tat es&nbsp; gut, sich einmal am Tag \u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200betwas Ruhe zu g\u00f6nnen, auch wenn seine Forschungen dadurch noch langsamer vorankamen, als sie es nun sowieso schon taten. Aber Zeit in Kira zu investieren hatte sich als&nbsp;lohnend herausgestellt, wenn man bedachte, wie viel besser es ihm nun emotional und k\u00f6rperlich nun ging. Selbst zu seinem alten Mentor hatte er nun wieder Kontakt. Auch wenn ihn die Forschungen immer noch mit Sorgen erf\u00fcllten, Zeit mit ihr gab ihm das Gef\u00fchl, nicht mehr nur davon zerfressen zu werden, was seine Erfindung anrichten k\u00f6nnte. Er unterdr\u00fcckte den Impuls, sich die Lippen abzulecken, um mehr vom Karamellgeschmack zu bekommen, der nach dem Meditieren oft im Raum lag. Ihm war klar, dass es von ihr kam und eine Nebenwirkung des ruhigen Magiestromes war, aber der Impuls war zeitweilig sehr deutlich. Er kannte es von niemandem anderen, dass der Geschmack der Magie den Raum erf\u00fcllte, wenn die Person meditierte, aber Kira war eben etwas besonderes. Gespannt setzte er sich auf seinen Stuhl, l\u00e4chelte sie an und sagte: &#8222;Dann lass mich mal sehen, was du ge\u00fcbt hast. Brauchst du etwas, die Kugeln?&#8220; Kira stand in der Mitte des Kreises und l\u00e4chelte ihn an. Sie sah nun entspannter aus und strahlte regelrecht. Ihre Augen wirkten nun klar und das Gr\u00fcn leuchtete regelrecht mit ihren roten Haaren um die Wette. Er schluckte, nun da es ihm wieder besser ging, wurde ihm auch immer st\u00e4rker bewusst wie gut sie aussah. Nicht nur ihr bildh\u00fcbsches Gesicht, auch ihre Figur war hinrei\u00dfend. Er sch\u00fcttelte kurz den Kopf, was sie dazu veranlasste ihn verunsichert und fragend anzusehen. &#8222;Es ist alles gut Kira. Mir kam nur gerade ein Gedanke, der mich zu sehr abgelenkt hatte.&#8220; Ihre Miene \u00e4nderte sich in neugierig. Doch den Geistern sei Dank traute sie sich nicht zu fragen. Stattdessen atmete sie ein, um Magie an sich zu ziehen. Mitras beeilte sich, die magische Sicht zu aktivieren. Sie schimmerte merkbar heller als zu Beginn ihrer \u00dcbungen, was bewies, dass sie wirklich regelm\u00e4\u00dfig ge\u00fcbt haben musste. Ihm kam der Gedanke, dass das Magie-Transferieren beim Laden vielleicht auch dazu beitrug, dass sie mehr Magie halten konnte und er machte sich innerlich eine Notiz, auch selbst wieder mit \u00dcbungen zur Steigerung des eigenen Magieniveaus zu beginnen. Nicht, dass seine Sch\u00fclerin ihn schon vor Antritt der Akademie \u00fcbertraf! Das w\u00fcrde Thadeus sicher zum Lachen bringen, wenn er w\u00fcsste, was Mitras gerade dachte. Grimmig l\u00e4chelnd wandte Mitras wieder seine Aufmerksamkeit zu Kira. Es w\u00fcrde Thadeus n\u00e4mlich auch geh\u00f6rig schlucken lassen, wenn er w\u00fcsste, wie hell seine neue Sch\u00fclerin gerade leuchtete, w\u00e4hrend sie mit Leichtigkeit mehrere Kugeln um sich kreisen lie\u00df. Moment, Kugeln? Das eine war gar keine Kugel, das war eines seiner Magieb\u00fccher, das eben noch hinter ihm auf dem Schreibtisch gelegen hatte!&nbsp;Kaum hatte er den Gedanken beendet, flog auch schon ein weiteres an ihm vorbei. Kira jonglierte nun mit den drei Kugeln, die eine Acht \u00fcber ihrer linken Hand bildeten und den beiden B\u00fcchern, die sie mit der rechten dirigierte. An ihren Lippen konnte er ablesen, dass sie bereits einen weiteren Zauber vorbereitete. Ihre Linke bewegte sie <\/em><em>zur Formung des Zaubers, w\u00e4hrend die Kugeln einfach weiter ihre Acht flogen, nun frei im Raum. Eines der B\u00fccher l\u00f6ste sich aus dem Kreis, in dem es sie umflogen hatte, schwebte vor sie und \u00f6ffnete sich durch einen leichten Wink ihrer Hand. Sie neigte den Kopf und die Seiten bl\u00e4tterten weiter. Mitras stand neben seinem Stuhl, ohne sich bewusst zu sein, wie er aufgestanden war. Nat\u00fcrlich hatte er derartiges schon gesehen, jeder Kirmesmagier beherrschte solche Jonglage, aber doch nicht nach nur ein paar Wochen \u00dcbung! Und sie sprach die Formeln nicht mal laut! Bei den Geistern, Thadeus w\u00fcrde ausrasten, wenn er das w\u00fcsste. Kira kam zum Ende und legte die B\u00fccher wieder genau da ab, wo sie sie aufgelesen hatte. Die Kugeln hingegen verblieben in der Acht. Mitras sah, dass sie einen Aufrechterhaltungszauber gewirkt hatte und dieser w\u00fcrde wohl auch noch eine ganze Weile wirken.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Im Kopf \u00fcberschlug er die Zauber, die sie gewirkt hatte. Sie hatte mit den Kugeln begonnen, ein einfacher Trick, der die Kugeln in einem bestimmten Muster fliegen lie\u00df. Einfache geometrische Formen so in Bewegung zu versetzen war leicht und eigentlich auch alles, was er erwartet hatte. Dann kamen die B\u00fccher hinzu. Sie hatte sie eins nach dem anderen mit einem Greif-und-Hol Zauber zu sich gebracht, davon gab es in ihren B\u00fcchern mehrere und er konnte nicht sagen, welchen sie gew\u00e4hlt hatte. Was ihn erstaunte, war, dass sie zu dem Zeitpunkt die Jonglage noch direkt aufrecht erhalten hatte. Dann hatte sie den Zauber auch auf die B\u00fccher angewandt, diese dabei mit einem Bindungszauber geschlossen gehalten. Diese Zauber musste man einzelnd auf jedes Ziel werfen. Sie waren die ersten, die sie mit einem Aufrechterhaltungszauber gewirkt hatte. Dann hatte sie den Bewegungszauber so verlagert, dass die B\u00fccher hinter ihr flogen. Sie brauchte also keinen Sichtkontakt mehr, um den Zauber aufrecht zu halten, zumindest wenn sie selbst das Zentrum der Bewegung war. Erst jetzt hatte sie die Acht autark gemacht und auch an diesen Zauber eine Aufrechterhaltung angebunden, um anschlie\u00dfend das eine Buch zu sich zu holen und es aufzubl\u00e4ttern. Sie hatte also mehr oder minder gleichzeitig vier Zauber gewirkt, einige mehrmals. Diese hatte sie teilweise direkt und andere nachtr\u00e4glich modifiziert. Mitras merkte erst jetzt, dass sein Mund offen stand. &#8222;Verdammt Kira, wei\u00dft du was du da gerade alles gemacht hast?&#8220; Er brauchte einen Moment, um aus seiner Verbl\u00fcffung wieder herauszukommen, und&nbsp;lachte auf. &#8222;Bei den Geistern Kira, mit der Darbietung w\u00e4rst du jetzt Sch\u00fclerin der Schule der Kinetik und h\u00e4ttest die Pr\u00fcfung wahrscheinlich sogar als Beste bestanden. Die Zauber selbst sind zwar simpel und andere Sch\u00fcler w\u00fcrden sicher mit komplizierteren kommen, aber die Komposition&#8230;&#8220; Er stockte kurz. Kira stand etwas au\u00dfer Atem vor ihm und wurde gerade bis zu den Ohrspitzen rot. &#8222;Derartige Verkn\u00fcpfungen und auch das nachtr\u00e4gliche Modifizieren eines bereits gewirkten Zaubers, das ist alles Stoff, den du erst in der Schule lernen solltest. Ach, Kira!&#8220; Er&nbsp;lachte erneut auf und entspannte sich. Was hatte er f\u00fcr eine Sch\u00fclerin! Mit wenigen Schritten stand er vor ihr, umfasste ihre H\u00fcfte und wirbelte sie umher, wie er es oft mit seiner Schwester tat, wenn er sich freute. &#8222;Du bist die beste Sch\u00fclerin, die sich ein Magister w\u00fcnschen kann!&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kira schwindelte, w\u00e4hrend sie versuchte, seine Worte in sich aufzunehmen. Beste Sch\u00fclerin? Sie klammerte sich mit den H\u00e4nden an seinen Oberarmen fest, w\u00e4hrend er sie langsam wieder herunterlie\u00df und f\u00fchlte die Hitze seines K\u00f6rpers nah an ihrem, selbst durch beide Roben hindurch. Ihr Gesicht gl\u00fchte. Es gefiel ihm, das \u00dcben hatte sich gelohnt. Und dabei war das eben gar nicht so schwierig gewesen &#8211; sie hatte nur gezeigt, was sie schon sicher konnte. Freude und Gl\u00fcck und sein Geruch verst\u00e4rkten das Gef\u00fchl von Schwindel und sie griff mit den Armen um ihn, um sich an ihn zu dr\u00fccken und nicht umzukippen. &#8222;Danke.&#8220;, fl\u00fcsterte sie.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Immer noch komplett berauscht und von Euphorie erf\u00fcllt erwiederte Mitras ihre Umarmung und strich ihr v\u00e4terlich \u00fcber die Haare und die Schultern. Sie hatte kaum einen Monat gebraucht, um so weit zu kommen. Gut, sie hatte ein enormes magisches Potential, welches aufzubauen f\u00fcr die meisten Sch\u00fcler sonst schon das erste gro\u00dfe Problem war, aber auch das sichere Erlernen der Spr\u00fcche und Gesten. Und Verkn\u00fcpfungen waren noch viel schwerer. Sie hatte sogar begonnen, Gesten und Spr\u00fcche zu minimieren. Dabei kam ihm eine Idee. Er schob sie ein St\u00fcck von sich weg und schaute sie verschmitzt l\u00e4chelnd an. &#8222;Was meinst du, bist du bereit f\u00fcr ein kleines magisches Telekinese-Duell mit deinem alten Magister?&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kira hatte noch das Gef\u00fchl seiner Hand auf ihren Haaren und in ihrem Nacken. Seine sanfte Ber\u00fchrung hatte ihr alle H\u00e4rchen auf den Armen aufrecht stehen lassen und als sein Finger wie versehentlich hinter ihrem Ohr l\u00e4ngstgestrichen war, hatte es sich angef\u00fchlt, als seien tausend Blitze durch ihren K\u00f6rper gefahren. Sie brauchte einen Moment, um zu realisieren, was er gesagt hatte. &#8222;Ein Duell?&#8220;, wiederholte sie, mehr um von ihrem eigenen Zustand abzulenken. Sie war tats\u00e4chlich erregt, verdammt. Mitras schien nichts bemerkt zu haben, den Geistern sei dank. &#8222;Na ja, es ist eher ein Spiel, um das schnelle Wirken von Spr\u00fcchen zu \u00fcben. Wir nehmen einen kleinen, weichen Ball.&#8220; Er holte kurz aus und ein ziemlich staubiger Ball kam aus einem der hinteren Regale angeflogen. Er klopfte ihn kurz ab, bevor er fortfuhr. &#8222;Und schleudern ihn hin und her. Ziel ist es ein magisches Netz hinter dem Gegner zu erreichen. Wenn ich den Ball mit Magie werfe, musst du ihn fangen und zur\u00fcck werfen, bevor er das Netz ber\u00fchrt.&#8220; Das klang nach einem Spiel, dass sie auch ohne Magie kannte, die anderen Jugendlichen hatten es \u00f6fters auf dem Dorfplatz gespielt, und Adrian manchmal mit ihr auf dem Hof. &#8222;Wie Zick-Zack?&#8220; Mitras nickte. &#8222;Ja, magisches Zick-Zack. Der Ball darf nicht die H\u00e4nde oder den K\u00f6rper der Mitspielenden ber\u00fchren.&#8220; Er hob die H\u00e4nde und ein Geruch nach Nougat begleitete die Zauber, mit denen er den Raum in ein Spielfeld verwandelte. Als Kira sich drehte, konnte sie das Netz sogar etwas au\u00dferhalb des ganzen Kreis erahnen, es schimmerte leicht in der Luft. Mitras ging einige Schritte zur\u00fcck, l\u00e4chelte sie an und fragte: &#8222;Bereit?&#8220; Ein Ballspiel wie mit Adrian, aber diesmal mit Magie. Und wie sie bereit war! Sie hob die H\u00e4nde und atmete Magie ein, so viel wie sie halten konnte. &#8222;Bereit!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras fing an und warf den Ball in die Luft wo er auf der H\u00f6he, die Mitras haben wollte, stehen blieb. &#8222;Gut, ich fange an.&#8220; Mitras stand mit auf dem R\u00fccken verschr\u00e4nkten Armen einen halben Meter vor seinem Netz und war \u00e4u\u00dferlich v\u00f6llig unbeweglich. Der Ball flog los, von einem schnellen Gedanken angesto\u00dfen<\/em>. <em>Er prallte in der Mitte zwischen ihnen auf und flog auf Kira zu, die ihn mit einer Handbewegung in seine Richtung in der Luft stoppen lie\u00df. &#8222;Mova!&#8220;, rief sie, und der Ball scho\u00df zur\u00fcck zu Mitras, der ihn ohne eine Bewegung stoppte und ebenso schnell zur\u00fcck schnellen lie\u00df. Eine Weile h\u00f6rte man nur noch Kiras Atmen und ihre Bewegungen, da sie ab dem zweiten Wurf nur noch die Lippen bewegte. Mitras hatte schon lange nicht mehr gespielt, und beim f\u00fcnften Wurf lenkte ihn kurz ein Blick auf ihre nackten Beine ab, als sie sprang, um den Ball noch zu erwischen, und sich die Robe aufbauschte. Mit einem Pfeifger\u00e4usch knallte der Ball in das Netz hinter ihm und blieb in der Luft h\u00e4ngen. &#8222;Jaaaaaaa!&#8220; Kira sprang in die Luft und jubelte. Er \u00e4rgerte sich kurz, sie hatte eine L\u00fccke ausgenutzt, an der er selbst schuld war. Das w\u00fcrde ihm nicht noch einmal passieren. &#8222;Nicht schlecht.&#8220; Der Ball schnellte auf die Position zur\u00fcck, an der er am Anfang des Spiels in der Luft gehangen hatte und zischte sofort in Kiras Richtung. Mitras hatte ihm einen leichten Spinn versetzt und als der Ball den Boden ber\u00fchrte, flog er in eine komplett andere Richtung weg, als Kira anhand des Winkels erwartet hatte. Sie keuchte, schrie &#8222;Silente!&#8220;, ri\u00df die rechte Hand hoch und stoppte ihn knapp vor ihrem Netz. Einen Moment sammelte sie sich, dann drehte sie sich zu Mitras um und ihre Augen funkelten. &#8222;Wie macht man das?&#8220; Mitras l\u00e4chelte selbstzufrieden &#8222;Ich habe dem Ball zwei St\u00f6\u00dfe gegeben. Der erste greift im Zentrum des Balls an und der zweite gleichzeitig am Rand.&#8220; Sie runzelte die Stirn, dachte einen Moment nach, blickte dann auf den Ball und sagte: &#8222;Mova!&#8220; Gleichzeitig bewegte sie die rechte Hand, als w\u00fcrde sie werfen. Der Ball prallte in der Mitte auf und sprang in einem gespiegelten Winkel nach oben, direkt auf Mitras Gesicht zu. Er stoppte ihn kurz vor seinen Augen. Sie hatte keine zwei Zauber gewirkt wie er. Warum hatte der Ball dennoch die Richtung ge\u00e4ndert? Er erinnerte sich an William fr\u00fcher. Sie hatten das Spiel durchaus gemeinsam gespielt, Magier gegen Nicht-Magier. Und der konnte B\u00e4lle auch so springen lassen. Hatte sie die Handbewegung nachgeahmt und auf den Ball \u00fcbertragen? Sie stand breitbeinig vor ihm, bereit f\u00fcr den n\u00e4chsten Wurf und grinste ihn herausfordernd an. Er grinste ebenfalls. Dieser kleinen Trickserin w\u00fcrde er schon zeigen, dass er mehr \u00dcbung hatte! Er versetze dem Ball, w\u00e4hrend er ihn noch festhielt, mehrere St\u00f6\u00dfe und brachte ihn in eine komplizierte Drehung, ehe er ihn sehr weit nach links scho\u00df. Der Ball traf auf den Boden auf und flog nach rechts, begann aber sofort einen Bogen und flog letztendlich wieder links an Kiras Kopf vorbei und traf ins Netz, was den Treffer mit einem lauten Pfeifen quittierte. &#8222;Ah!&#8220;, kreischte sie, dann griff sie sich magisch den Ball und schleuderte ihn rasch zur\u00fcck, wieder mit einem leichten Dreh. In Folge erwischte sie zwei seiner gedrehten B\u00e4lle, aber dann trafen die n\u00e4chsten drei das Netz. Sie keuchte heftig und er sah, dass der Schwei\u00df ihr Gesicht herunter lief. Nach dem dritten Treffer von ihm drehte sich ihr Ball nicht mehr, und nachdem er das vierte Mal ihr Netz getroffen hatte, griff sie nach dem Ball, der nun aber mit einem leichten &#8222;Pflopp&#8220; zu Boden fiel. Keuchend lie\u00df sie sich neben den Ball fallen. &#8222;Uff, Magister, ich kann nicht mehr! Da ist einfach keine Magie mehr \u00fcber!&#8220;&nbsp;Mitras sah sie verwirrt an. &#8222;Wieso keine Magie mehr?&#8220; Er aktivierte den Analysezauber wieder, betrachtete sie eingehend und sah, dass ihre Aura schon recht schwach war. Sie hatte kaum noch Magie in sich und konnte anscheinend auch keine mehr sammeln. Erschrocken wob er einen zweiten Zauber, um den Flu\u00df der Magie betrachten zu k\u00f6nnen. Er hatte genug Magie, warum war sie pl\u00f6tzlich so leer? Ihr Potential war doch nicht so weit unter seinem und um sie herum war doch eigentlich genug Magie! Die Farben verschwammen kurz vor seinen Augen und er sah, dass innerhalb des Labors keine greifbare Magie mehr \u00fcbrig war. Er selbst konnte wie alle Magier \u00fcber die physischen Grenzen des Raumes hinausgreifen und dort war das Level nur unwesentlich niedriger als normal. Dort sah es so aus, als wenn ein Magier gerade eine Reihe von kleinen Zaubern gewirkt hatte. Aber innerhalb des Raumes waren die Magiefl\u00fcsse v\u00f6llig ausged\u00fcnnt. W\u00e4hrend er schaute, flo\u00df auch langsam wieder Magie in den Raum, auch wenn er nicht genau sagen konnte, woher sie kam. Ein wenig mehr kam vom Fenster, das machte Sinn, da es nicht ganz dicht war und dort auch Luft eindrang. Es war faszinierend. Er wusste, dass man Gebiete leeren konnte, aber R\u00e4ume? Mit einem schnellen Zauber \u00f6ffnete er das Fenster. Schneeflocken stoben herein. &#8222;Versuche bitte etwas Magie zu sammeln.&#8220; Angestrengt griff sie wieder in den Strom und konnte diesmal wieder Magie sammeln. Mitras sah das deutliche Band, das vom Fenster zu ihr ging. &#8222;Kira, du l\u00e4sst die W\u00e4nde dich blockieren. Ich wei\u00df nicht wieso, aber du hast den Raum komplett geleert, ohne die Magie au\u00dferhalb \u00fcberhaupt anzur\u00fchren. Versuche bitte, dir vorzustellen, dass die W\u00e4nde gar nicht da sind, greif durch sie hindurch.&#8220; Er schlo\u00df das Fenster wieder und wartete ab, was passierte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u200b<\/em>\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200bKira f\u00fchlte sich, wie nach einem Hochflug pl\u00f6tzlich auf dem Boden aufgeschlagen. Der Mangel an Magie tat beinahe in der Magengrube weh, sie hatte w\u00e4hrend des Spiels nicht gemerkt, wie sie alles aufgebracht hatte. Das kleine bisschen von eben half, aber jetzt war der Raum irgendwie wieder stickig. Sich vorstellen, die Wand w\u00e4re nicht da? Das sagte er so leicht. Sie starrte auf die Wand. Ja, sie konnte sp\u00fcren, dass dahinter Magie war, aber sie konnte nicht hindurch. Das war&#8230; unnat\u00fcrlich. Ihr Kopf rauschte. Sie hatte das Gef\u00fchl, ihr w\u00fcrde schlecht werden. Da war nicht genug. Das ging doch nicht! Ersch\u00f6pft lie\u00df sie sich ganz zu Boden sinken. Da hatte ihr Magister ihr aber gut gezeigt, dass sie noch viel zu lernen hatte. Sie wusste nicht, ob sie sich \u00e4rgern sollte. Das Hochgef\u00fchl des Spiels hing doch noch ein wenig in ihr, und ihr Verstand realisierte auch, dass er sie nicht kritisiert hatte, sondern sie einfach nur unterrichtete. Auf dem Boden liegend, starrte sie weiter die Wand an. Bl\u00f6de Wand! Da m\u00fcsste doch nur ein kleines Loch drin sein, dann k\u00f6nnte die Magie doch mit der Luft hinein. Frustriert schlo\u00df sie die Augen, zu m\u00fcde, um noch mehr zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras sah wie sie sich bem\u00fchte. Aber sie bekam die Magie nicht zu fassen, es war als wenn die Wand sie komplett abschirmte. Es gab Verzauberungen und auch Materialien, die daf\u00fcr sorgen konnten, dass der Magieflu\u00df unterbrochen wurde, aber nichts davon war beim Bau dieses Hauses zum Einsatz gekommen und er selbst konnte ja auch ohne Probleme in einem weiten Radius Magie sammeln. &#8222;Lass gut sein Kira, ich wei\u00df nicht, was dich blockiert, aber anscheinend kannst du nicht so wie ich durch die W\u00e4nde hindurch Magie sammeln. F\u00fcr mich sind die W\u00e4nde gar nicht richtig da, wenn ich nach Magie greife. Ich kann sie sehen, aber ich ziehe die Magie eben hindurch. Warte kurz.&#8220; Er \u00f6ffnete das Fenster wieder, kalte Luft und Schneeflocken ignorierend. &#8222;Greif nicht aktiv danach, das k\u00f6nnte gerade zu viel f\u00fcr dich sein. Aber du solltest dich gleich erstmal in den Garten setzen oder einen kurzen Spaziergang machen.&#8220; Mitras hatte so etwas noch nie gesehen. Konnte das mit ihrem hohen Potential zu tun haben? Er w\u00fcrde so bald wie m\u00f6glich mit Nathanael dar\u00fcber reden m\u00fcssen. Er war der einzige von dem Mitras aufgrund seines Wissens Antworten erwarten konnte und dem er auch weit genug vertraute. Sie nickte und rappelte sich langsam auf. &#8222;Geht schon wieder.&#8220; Besorgt blickte er ihr nach, wie sie den Raum verlie\u00df. Sie war eine hervorragende Sch\u00fclerin, eine ganz besondere Frau, und die Geheimnisse um sie waren im gleichen Ma\u00dfe faszinierend und besorgniserregend.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da Kira am vorigen Abend sich nicht mehr von Christobals \u00dcberschwang, und seinem Cider, erholt hatte, wartete Mitras mit dem Fr\u00fchst\u00fcck auf sie. W\u00e4hrend er in letzter Zeit immer h\u00e4ufiger fr\u00fch aufstand, wurde sie immer sp\u00e4ter. Und auch wenn es nach dem gestrigen Nachmittag absolut begr\u00fcndet war, so machte er sich doch ein bisschen sorgen. 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