{"id":138,"date":"2025-01-12T18:38:06","date_gmt":"2025-01-12T18:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/?p=138"},"modified":"2024-12-09T18:38:48","modified_gmt":"2024-12-09T18:38:48","slug":"bodenkontakt-30-lunar-mafuristag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/2025\/01\/12\/bodenkontakt-30-lunar-mafuristag\/","title":{"rendered":"Bodenkontakt &#8211; 30. Lunar (Mafuristag)"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Abend half Kira William in der K\u00fcche. Sie war mittags eine Weile im Garten gewesen, wo er sie aufgest\u00f6bert hatte. Aufst\u00f6bern war hierbei auch genau das richtige Wort angesicht der Mengen an Schnee, die derzeit vom Himmel fielen. Kira hatte es nicht bemerkt, weil sie sich darauf konzentriert hatte, Magie zu sich zu ziehen. Im Schnee f\u00fchlte sich die Magie wie die Luft etwas k\u00e4lter an, aber hier drau\u00dfen konnte sie keine Beschr\u00e4nkungen wie drinnen sp\u00fcren. Es waren einfach die doofen W\u00e4nde, durch W\u00e4nde konnte nichts flie\u00dfen und man konnte da auch nicht durchgreifen. Es frustrierte sie, dass Mitras so tat, als sei es das Einfachste der Welt, magisch durch eine Wand zu greifen. Es machte doch auch viel mehr Sinn, dass W\u00e4nde Dinge beschr\u00e4nkten! W\u00e4hrend sie dar\u00fcber noch nachdachte, hatte pl\u00f6tzlich William neben ihr gestanden und sie gefragt, ob es Probleme g\u00e4be, dass sie sich zuschneien lie\u00dfe. Sie hatte ihm ihr Leid geklagt, und auch, wenn er nicht wirklich irgendwas davon zu verstehen schien, schlug er ihr vor, ihm abends lieber bei der Erstellung von Schneeflocken zu helfen, statt sich diese in den Kragen rieseln zu lassen. Also stand sie nun mit ihm in der K\u00fcche und f\u00fcllte einen wei\u00dfen, weichen und fluffigen Teig in kleine F\u00f6rmchen, die aussahen wie Schneeflocken. Zumindest behauptete William, dass Schneeflocken, wenn man sie mit einer Linse anguckte, so sechseckig w\u00e4ren. Sie hatte den Nachmittag \u00fcber \u00fcber die Fauna des Landes gelesen und so unterhielten sie sich \u00fcber die verschiedenen Tiere, die es rings um Uldum gab. William war auch schon viel im Land herumgekommen und hatte viele verschiedene Tiere, auch magische, gesehen, und Kira h\u00f6rte ihm neugierig zu, w\u00e4hrend sie langsam ihre Sorgen \u00fcber das schlechte Magiegreifen im Labor verdr\u00e4ngte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Was ist denn dein Lieblingstier?&#8220;, fragte William neugierig. Kira dachte nach. &#8222;Hmm, ich mag das Meer nicht so, aber Delphine sind schon ziemlich toll, sie k\u00f6nnen sogar mit nichtmagischen Menschen reden. Eulen finde ich auch spannend, die k\u00f6nnen nach hinten gucken. Hmm&#8230; aber ich glaube, meine Lieblingstiere sind W\u00f6lfe. Es gibt in Burnias einige Wolfsrudel, angeblich soll es sogar magische W\u00f6lfe weiter oben im Norden geben. Das sind so majest\u00e4tische Tiere!&#8220; William nickte. &#8222;Ja, aber auch gef\u00e4hrlich. Ich bin da lieber etwas harmloser, ich mag Pferde &#8211; das liegt wohl in der Familie, wir ziehen alle gern \u00fcbers Land, das liegt eben im Blut, und Pferde sind die wichtigsten Begleiter der Inuk.&#8220; Kira sah ihn neugierig an. Er hatte bisher noch nicht viel dar\u00fcber erz\u00e4hlt, wo er herkam, auch wenn sie den Erz\u00e4hlungen von ihm und Mitras wohl entnommen hatte, dass er dem fahrenden Volk entstammte. Sie traute sich nicht, ihn weiter danach zu fragen, und fragte stattdessen: &#8222;Und was ist mit Mitras?&#8220; William dachte kurz nach. &#8222;Ich glaube, er mag Katzen, Frettchen und Angora-Drachen. Das ist die kleinste Drachenart \u00fcberhaupt und die einzige Flug- und Elementardrachenart, die noch in von Menschen besiedelten Gebieten leben. Sie erinnern in ihrer Gestalt an Otter, sind aber noch ein bisschen gr\u00f6\u00dfer. Je nach Unterart haben sie, wie alle Elementardrachen entweder einen Eisatem oder einen Feueratem, und Mitras ist wohl mal einem mit Eisatem begegnet. Die gro\u00dfen Drachen findet er aber auch sehr interessant. Und au\u00dferdem, aber erw\u00e4hn das blo\u00df nicht und erst recht nicht, dass du das von mir wei\u00dft, hat er eine Schw\u00e4che f\u00fcr Eichh\u00f6rnchen. Diese pelzigen Nager versetzen ihn in regelrechte Verz\u00fcckung, wenn er mal eins sieht. Das w\u00fcrde er aber nie zugeben.&#8220; Kira sp\u00fcrte, wie ihr die R\u00f6te ins Gesicht scho\u00df und sie beugte sich tiefer \u00fcber das Blech, damit William es nicht merkte. Er hatte sie nach einem seiner Lieblingstiere benannt? Eines, dass ihn in Verz\u00fcckung versetzte? Die Erinnerung an seine Hand, die \u00fcber ihren Nacken strich, kehrte schlagartig zur\u00fcck, und sie zitterte ein wenig mit der Spritzt\u00fcte. &#8222;Alles in Ordnung?&#8220; &#8222;Ja, alles klar, ich hab nur gekleckert.&#8220; Rasch holte sie einen Lappen. Rei\u00df dich zusammen, Kira. Er ist dein Mentor. Und ein Mann. H\u00f6r auf, solche Gedanken zu haben!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras hatte Kira beim Abendessen beobachtet, aber es schien ihr wieder gut zu gehen. Trotzdem fragte er sie wegen des Ladens: &#8222;Geht es dir wieder besser? Ich kann sonst auch allein laden, wenn du dich noch zu schwach f\u00fchlst.&#8220; Kira sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nein, alles gut. Ich hab drau\u00dfen gesessen und es war gar kein Problem, Magie zu greifen. Es ist wirklich nur die doofe Wand im Labor, beim Generator hatte ich auch noch nie Probleme.&#8220;&nbsp;&#8222;Gut, dann werden wir es versuchen, aber sobald du merkst, dass etwas nicht stimmt, unterbrechen wir.&#8220; Sie nickte eifrig. Mitras nickte und \u00f6ffnete ihr die T\u00fcr zum Garten.&nbsp;Der Schneefall hatte aufgeh\u00f6rt und die beiden Monde standen klar am Himmel. Mit einer leichten Handbewegung wischte Mitras den lockeren Schnee auf dem Weg beiseite, w\u00e4hrend Kira sich ihren Mantel umlegte. Die verbliebenen Reste knirschten trotzdem deutlich unter ihren F\u00fc\u00dfen. Obwohl sie mitten in der Stadt waren, war es im Garten unheimlich ruhig, was Mitras aber deutlich mehr zusagte, als das gesch\u00e4ftige Rumoren um sein Elternhaus, das bis tief in die Nacht anhielt. Die starken Mauern um den Garten dienten nicht nur dem Schutz, sondern auch der Ruhe. Auf halber Strecke blieb er kurz stehen und atmete tief ein. Kira w\u00e4re fast in ihn hinein gelaufen und fl\u00fcsterte erschrocken: &#8222;Huch, ist da was?&#8220; &#8222;Entschuldige, ich merke nur gerade, wie selten ich in letzter Zeit drau\u00dfen war. Und gerade jetzt ist die Luft so wunderbar klar. Das passiert hier in der Stadt nicht so h\u00e4ufig. Ich hoffe, dass der Generator uns allen langfristig bei diesem Problem helfen wird. Auch wenn dann immer noch die Gerber, Schmiede und die anderen, sagen wir nicht so wohlriechenden Gewerbe da sind.&#8220; Kira atmete ebenfalls tief ein und nickte. &#8222;Du hast Recht.&#8220; Sie schwieg kurz, w\u00e4hrend sie weiter gingen. An der T\u00fcr zum Generatorhaus drehte sie sich um und betrachtete einen Moment lang den Garten, der im Mondschein glitzerte. Leise, so leise, dass er sie kaum noch verstand, sagte sie: &#8222;Die klare Luft und den Wald und all das, das vermisse ich schon&#8230;&#8220; Mitras hielt ihr stumm die T\u00fcr auf und nahm sich vor, sobald als m\u00f6glich wieder einen Ausflug mit ihr zu unternehmen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Achte bitte gleich beim Laden einmal genau darauf wie sich das Magiesammeln anf\u00fchlt und wo du deiner Meinung nach die Magie herbekommst. Vielleicht gibt uns das ein paar Hinweise, wieso deine Magie so anders ist.&#8220;&nbsp;Kira runzelte die Stirn, nickte aber gehorsam. &#8222;Ja, Magister, mache ich.&#8220; Sie lie\u00df sich auf ihren Platz auf den Kissen sinken, schob die \u00c4rmel etwas hoch, sah ihn aber nicht an, sondern scheu auf den Boden. Mitras hatte es anscheinend wieder einmal etwas zu harsch formuliert und nahm sich vor sich sp\u00e4ter daf\u00fcr zu entschuldigen. Aber ihre Magie war nun einmal mit nichts zu vergleichen, was er kannte, und er vermutete, dass es f\u00fcr Kira sehr gut war, dass sie bei ihm gelandet war. Einige w\u00fcrden in ihr eher ein Versuchsobjekt als eine Sch\u00fclerin sehen. Er selbst war zwar auch gezwungen mit ihr zu experimentieren, aber nur damit ihr kein Schaden durch ihre F\u00e4higkeiten entstand. Er setzte sich ihr gegen\u00fcber hin und ergriff ihre Arme: &#8222;Gut, fangen wir an.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Ber\u00fchung seiner H\u00e4nde lie\u00df sie fast zusammenzucken. Sie atmete tief ein und aus, um ihre Emotionen unter Kontrolle zu bringen, wie sie es in der Meditation ge\u00fcbt hatten. Dann umfasste sie seine Unterarme wie schon etliche Male zuvor, \u00f6ffnete ihre Sinne und begann, die Magie zu sich zu bitten. Rasch erf\u00fcllte das Rauschen der Nadelb\u00e4ume ihre Sinne, wie \u00fcblich. Sie versuchte, den Fluss der Magie zu f\u00fchlen. Wo kam er her? Ein wenig waberte die Magie einfach um sie&#8230; dann nahm es eher ein Gef\u00fchl von stetigem Flie\u00dfen ein, durch die Kissen in ihren Unterleib und von dort in ihre Arme, wo Mitras sie \u00fcbernahm. Beinahe wirkte die Magie erdig, da sie so aus der Erde kam, und w\u00e4hrend sie dar\u00fcber nachdachte, hatte sie fast das Gef\u00fchl, Sand im Mund zu haben. Pl\u00f6tzlich, f\u00fcr einen kleinen Moment, war die Magie k\u00e4lter, klarer, und im n\u00e4chsten Moment sp\u00fcrte sie, wie ein ebenso kalter Windhauch durch den Raum ging, vermutlich von einer Windb\u00f6e, die gegen die T\u00fcr gedr\u00fcckt hatte. Die Magie war im Boden, in der Luft, um sie herum. Nur dort, wo der Generator stand und dort, wo die W\u00e4nde des Ger\u00e4tehauses waren, war keine Magie. Sie \u00f6ffnete die Augen. Kann man Magie sehen? Mitras konnte das. Sie sah nichts und schlo\u00df die Augen wieder. Wenn sie sehen k\u00f6nnte, konnte sie ihm eine bessere Antwort geben&#8230; Einer Eingebung folgend nahm sie etwas von dem Flu\u00df, den sie in sich sp\u00fcrte, und konzentrierte ihn auf ihre Augen. Sehen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gef\u00fchl von Sand im Mund wich einer seltsamen Mischung als Karamell und Salzgeb\u00e4ck. Als sie die Augen wieder aufschlug, schimmerte der Raum in allen Farben des Regenbogens. Einen Moment lang waberte alles, dann sch\u00e4rfte sich das Bild und sie konnte sehen, die Magie und auch den Raum. Die Magie war ein Schimmern oder ein leichtes Leuchten. \u00dcber den Boden zogen sich helle Streifen wie kleine und gro\u00dfe Rinnsale, die sich zu ihr hinwanden. An den W\u00e4nden war es dunkler, nur ein d\u00fcnnes Netz lag \u00fcber den Steinen. Unter der Kante der T\u00fcr wirbelte Magie hinein und verteilte sich zu einem Glitzern in der Luft, bildete Gitter und Netze, die aufglommen und wieder verloschen, zu ihr hin wirbelten und flo\u00dfen. Kira blickte auf Mitras. Er war der hellste Punkt im Raum. Einen Moment lang \u00fcberlegte sie, wie man das Leuchten, das ihn umgab, beschreiben konnte. Glimmen passte vermutlich am besten, mal heller, dann wieder schw\u00e4cher, wie eine Glut, stetig, w\u00e4rmend. Sie sp\u00fcrte, wie ein Schwall Zuneigung durch sie hindurch ging. Goldene Schlieren durchzogen f\u00fcr einen Moment den Raum zwischen ihnen und legten sich \u00fcber ihre umgreifenden Arme. Sie schlo\u00df die Augen wieder und konzentrierte sich, die Magie wieder gleichm\u00e4\u00dfig flie\u00dfen zu lassen. Hoffentlich hatte Mitras nicht zu viel bemerkt von ihren Gedanken!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Flu\u00df der Magie von Kira zu ihm geriet erst ins Stocken, dann wurde er von einer Welle an Emotionen \u00fcberrascht. Ihm brandete eine Welle tiefer Zuneigung entgegen, die sich eindeutig auf ihn bezog. Kira mochte ihn, deutlich mehr als ihm bewusst gewesen war. Im gleichen Moment schmeckte er das Karamellaroma viel st\u00e4rker auf den Lippen und der Zunge, sie hatte also gerade gezaubert? Er konnte&nbsp;nicht sagen welcher Art der Zauber war, oder was sie \u00fcberhaupt angestellt hatte, aber er hatte deutlich wahrgenommen, dass sie etwas getan hatte. Mit der bereits gesammelten Magie, auf die er sich konzentrieren musste, hatte er aber nicht mehr gen\u00fcgend Kraft, um sich auch dar\u00fcber noch Gedanken zu machen. Das Ganze hatte ihn sowieso schon ins Schwanken gebracht und w\u00e4re die Menge schon gr\u00f6\u00dfer gewesen, dann h\u00e4tte er wahrscheinlich einiges verloren. Das konnte er sp\u00e4ter mit ihr kl\u00e4ren, jetzt musste er sich erst einmal weiter konzentrieren. Die weitere Aufnahme verlief reibungslos. Als er genug gesammelt hatte signalisierte er Kira wie \u00fcblich, dass es reichte und stand auf. Er ging zum Generator und fing an die Formeln und Gesten vorzutragen. Schnell merkte er, dass die Magie noch widerspenstiger war, als es bisher sowieso schon der Fall gewesen war. Er hatte sich eigentlich schon daran gew\u00f6hnt, dass die Magie von Kira zwar potent, aber auch schwerer unter Kontrolle zu halten war, aber heute war sie regelrecht st\u00fcrmisch. Er konnte es nicht anders beschreiben und hatte es so auch noch nie bei anderen erlebt. Nach rund zehn Minuten war er dann aber durch und kontrollierte den Stromfluss. Der Generator lief wieder ohne Probleme und die Bewegung des Zylinders war ruhig und gleichm\u00e4\u00dfig.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Er drehte sich zu Kira um. &#8222;So, dass h\u00e4tten wir. Ich hatte allerdings relativ zu Anfang einige Probleme. Du hast irgendwie Magie gewirkt, was uns beide aus den Takt gebracht hat, oder?&#8220; Kira drehte den Kopf zur Seite und sah auf den Boden. &#8222;Hmm, tut mir leid. Ich wollte nur sehen k\u00f6nnen, wo die Magie herkommt, weil du gefragt hast&#8230;&#8220; Mitras setzte sich wieder zu ihr hin. &#8222;Du wolltest sehen? Aber du hast die entsprechenden Zauber doch noch gar nicht gelernt, oder habe ich da was verpasst?&#8220; Kira blickte ihn an, feuerrot im Gesicht. &#8222;Wei\u00df nicht.&#8220;, sagte sie leise. &#8222;Aber ich habe gesehen, dass sie aus dem Boden kam. Und du &#8230; glimmst&#8230;&#8220; Ihre Stimme brach und sie blickte wieder verlegen auf den Boden. Ihr musste bewusst geworden sein, dass er nicht nur den Zauber, sondern auch ihre Emotionen gesehen hatte. Allerdings interessierte er sich jetzt gerade nur f\u00fcr den Zauber, da&nbsp;das doch etwas wichtiger war. &#8222;Kira, das sollte kein Vorwurf sein. Aber du hast gerade Magie gewirkt, die du bei deinem Kenntnisstand noch gar nicht wirken k\u00f6nnen solltest. Ich versuche zu verstehen, was du getan hast, um dir beim weiteren Erlernen der Magie zu helfen. Es ist mir mittlerweile klar, dass du etwas besonderes bist, und dass du dich nicht klar mit den akademischen Begriffen und Erfahrungen abdecken l\u00e4sst.&#8220; Sie blickte auf und versuchte den Ansatz eines L\u00e4chelns. &#8222;Ich wei\u00df, dass du mir helfen willst, Mitras. Du bist mein Freund.&#8220; Sie griff nach seiner Hand und dr\u00fcckte sie leicht. &#8222;Ich wei\u00df wirklich nicht, was ich gemacht habe. Ich wollte die Magie sehen k\u00f6nnen, und dann habe ich sie gesehen. So wie ich fr\u00fcher wollte, dass ein Schneeball hart wird oder ich unsichtbar oder der Tee sauer oder was auch immer, wenn ich es wirklich wollte, ist es eben passiert&#8230;&#8220;&nbsp;Er ergriff ihre Hand auch mit der anderen, erwiderte den Druck leicht und l\u00e4chelte sie ebenfalls an. &#8222;Das ist interessant, intuitive Magie ist&nbsp;ein Erkennungsmerkmal f\u00fcr junge Magier, aber ich habe noch nie von einem Fall geh\u00f6rt, bei dem es so deutlich war. Normalerweise gibt es einzelne zuf\u00e4llige Momente, die meistens mit starken Emotionen verbunden sind, weniger mit bewusstem, oder zumindest unterbewusstem Wollen. Aber auf der anderen Seite m\u00fcssen auch alle anderen Sch\u00fcler ihre Magie erst m\u00fchsam und mit vielen \u00dcbungen aktivieren. Bei dir scheint das auf jeden Fall kein Problem zu sein.&#8220; Erst jetzt fiel ihm wieder ein, was sie eben gesagt hatte. &#8222;Du meintest, dass die Magie aus dem Boden kommt. In meiner Wahrnehmung ist der Magieflu\u00df, au\u00dfer in der N\u00e4he von Kraftlinien, gleichm\u00e4\u00dfig. Ich kann aus einem beliebig gro\u00dfen Bereich Magie ziehen, wobei, beliebig ist nicht ganz richtig. Desto weiter ich greife, desto schwieriger wird es. Aber generell kann ich ohne Probleme Magie durch W\u00e4nde hindurch greifen und normalerweise ist das auch nichts, was man extra lernen m\u00fcsste. F\u00fcr dich scheint sich der Magieflu\u00df aber anders darzustellen, weniger homogen und wenn ich das richtig verstehe, dann auch deutlich komplexer und in festeren Bahnen, als ich ihn wahrnehme und&nbsp;greifen kann. Umgekehrt kannst du den Magieflu\u00df deutlich leichter nutzen. Schon jetzt ist dein Potential sehr dicht an meinem dran.&#8220; Kiras Gesichtsfarbe, die sich zwischenzeitlich normalisiert hatte, r\u00f6tete sich wieder. &#8222;Das klingt irgendwie gut, wenn du sagst, ich sei etwas besonderes.&#8220; Ihr L\u00e4cheln war irgendwo zwischen Stolz und Schmerz. &#8222;Normalerweise ist besonders sein nichts vorteilhaftes&#8230;&#8220; Sie blickte ihn an. Eigentlich himmelte sie ihn an, oder bildete er sich das ein? Spontan nahm er sie in den Arm, gar nicht so genau wissend warum eigentlich, und sagte mit dem v\u00e4terlichsten, f\u00fcrsorglichsten Ton, den er hinbekam: &#8222;Kira, es ist auch nichts vorteilhaftes, also doch schon, weil deine F\u00e4higkeiten weit \u00fcber dem Durchschnitt liegen. Aber andere k\u00f6nnten in dir weniger eine talentierte Sch\u00fclerin und mehr ein interessantes Studienobjekt sehen.&#8220; Sie schmiegte sich an ihn und zog eine ausgesprochen niedliche, aber eindeutig gespielte Schnute. &#8222;Die anderen sind doof, das wei\u00df ich schon, seitdem ich krabbeln kann. Aber du bist ja da und besch\u00fctzt mich, nicht wahr, m\u00e4chtiger Magister?&#8220; Sie sah ihn von unten herauf mit ihren unglaublich gr\u00fcnen Augen an und dr\u00fcckte sich an ihn. Ein Schwall Zuneigung und F\u00fcrsorge erfasste ihn, diesmal aus seinem eigenen Herzen kommend. &#8222;Ja, das werde ich, so gut ich kann. Und das gleiche wird f\u00fcr Nathanael und auch f\u00fcr Sebastians Familie gelten. In jedem von uns wirst du wichtige Freunde und Verb\u00fcndete finden.&#8220; W\u00e4hrend er sie so, in seinen Armen liegend, betrachtete kamen ihm langsam ziemlich unv\u00e4terliche Gedanken. Jetzt gerade war sie ihm viel zu nahe und er merkte deutlich, wie lang es schon her war, dass er das letzte Mal eine Frau so in den Armen gehalten hatte. Sie zu k\u00fcssen w\u00fcrde sich vermutlich gut anf\u00fchlen&#8230; Ehe er es recht wusste, hatte er sich ein St\u00fcck zu ihr herunter gebeugt, n\u00e4her an ihr Gesicht, so dass er ihren Atem kurz auf seiner Wange sp\u00fcren konnte. Dann riss er sich zusammen und lie\u00df sie los. &#8222;\u00c4hm, wir sollten dann aber wohl besser schlafen gehen.&#8220;, sagte er und stand auf. &#8222;Ja.&#8220;, hauchte sie und drehte den Kopf wieder verlegen zur Seite. Schweigend liefen sie gemeinsam zum Haus. Im Flur blieb sie stehen und drehte sich dann zum Bad. &#8222;Ich glaube, ich muss aber nocheinmal vorher in die Wanne. Wenn es dich nicht st\u00f6rt?&#8220; Ihn st\u00f6ren? Ihm fielen einige Dinge ein, die ihn gerade mehr st\u00f6ren w\u00fcrden als seine h\u00fcbsche Sch\u00fclerin nackt in der Badewanne. Er r\u00e4usperte sich, um seiner Stimme nichts von diesen Gedanken anmerken zu lassen und sagte: &#8222;Nein, keineswegs. Genie\u00df den Abend und schlaf gut!&#8220; Dann wandte er sich rasch nach oben, in seine Gem\u00e4cher. Blo\u00df nicht daran denken!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sobald sie die T\u00fcr hinter sich geschlossen hatte, lehnte sich Kira dagegen und sank langsam zu Boden. Oh, meine G\u00fcte, fast h\u00e4tte ich ihn gek\u00fcsst. Ich h\u00e4tte fast meinen Mentor gek\u00fcsst. Wie peinlich! Wie &#8230; aufregend? Sie legte ihre Hand an ihre gl\u00fchende Wange, w\u00fcnschte sich, es w\u00e4re seine gewesen und sp\u00fcrte, wie die Erregung erneut von ihr Besitz ergriff. War es das, verliebt zu sein? Dass jede Ber\u00fchrung kribbelte? Dass sie sich w\u00fcnschte, er h\u00e4tte sie wirklich gek\u00fcsst? Dass sie, auch wenn sie es kaum zugeben wollte, wissen wollte, wie es sich anf\u00fchlte, von ihm ber\u00fchrt zu werden? \u00dcberall?<br>Sie rappelte sich auf und begann sich auszuziehen, drehte die H\u00e4hne auf und lie\u00df sich einen Moment lang von der Faszination ablenken, dass hier wirklich selbst so sp\u00e4t am Abend hei\u00dfes Wasser aus der Leitung kam. Dann glitt sie ins warme Wasser, lie\u00df sich seufzend nach hinten sinken und betrachtete kritisch, wie sich ihre Haare um ihre Br\u00fcste ringelten. Sie war zwar schon 18, aber wirklich gro\u00dfe Br\u00fcste waren das nicht. Mitras war schon deutlich \u00e4lter, bestimmt hatte er einiges an Erfahrung mit Frauen. Bestimmt hatte er schon mit vielen geschlafen, er sah gut aus und stammte aus einer reichen Familie. Wenn sie William richtig verstanden hatte, war er fr\u00fcher auch ein fr\u00f6hlicher Draufg\u00e4nger gewesen&#8230; Frustriert tauchte sie ins Wasser ab und blubberte einige Blasen nach oben. Warum war sie nicht \u00e4lter? H\u00e4tte sie nicht seine Klassenkameradin sein k\u00f6nnen? Warum musste sie seine Sch\u00fclerin sein? Wenn sie nicht so viel j\u00fcnger w\u00e4re&#8230; vielleicht h\u00e4tte er sie gek\u00fcsst&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras ging in die Bibliothek und schenkte sich aus seinem speziellen Vorrat einen besonders guten und teuren Rum ein. Dieser Genu\u00df w\u00fcrde ihn sicher genug ablenken. Er wechselte den Raum und blieb vor seinem eigenen B\u00fccherregal stehen. Hier befand sich zum einen sein verschlossener und mehrfach gesicherter Giftschrank, in dem er die weniger brisanten Werke unter seinen gr\u00f6\u00dften Kostbarkeiten verwahrte. Der Rest war im noch besser gesicherten zweiten Labor. Und au\u00dferdem seine private Sammlung an Romanen, Gedichtsb\u00e4ndern, Kurzgeschichten und Zeitschriften. Alles sah nach reiner Unterhaltung aus, auch um vom Safe abzulenken, der im unteren Teil des Schranks eingelassen war. Sein Blick schweifte \u00fcber die Werke und er \u00fcberlegte ob er nicht mal wieder eines von ihnen lesen sollte. Sein Blick blieb an einem Buchr\u00fccken h\u00e4ngen. Lady Novalis, er konnte sich gar nicht mehr erinnern, woher er es hatte, warum wusste er hingegen noch sehr genau. Er hatte die Familie di Ferrus durch seinen Vater kennen gelernt. Marcellus war derart wichtig f\u00fcr Cornelius, Sebastians Vater, dass sie auch einige Male auf das Gut in der Baronie eingeladen worden waren. Damals hatte er sich auch mit Marcus angefreundet. Auch als er schon ein Sch\u00fcler der Magie&nbsp;war, hatte er das Gut noch einige Male besucht. Und irgendwann war ihm aufgefallen, wie gut Marcus Mutter eigentlich aussah. Der junge Mitras Venaris hatte sich in die Mutter eines seiner besten Freunde verliebt. Irgendwann in dieser Zeit war er dann \u00fcber dieses Buch gestolpert. In ihm ging es um genau so eine Liebe, nur dass sie nicht unerwidert blieb. Die Lady Novalis, eine&nbsp;adlige Witwe, just in Lady di Ferrus Alter, verguckte sich in einen Jungen aus dem Dorf, in dem ihr Anwesen lag. Sie verf\u00fchrte diesen, der zuf\u00e4llig in Mitras damaligen Alter war, und schaffte es, dass aus seinem Verlangen nach ihr mehr wurde. Zum Gl\u00fcck war Mitras damals in einem recht offenen Freundeskreis, in dem alle sehr experimentierfreudig waren, so dass er bald Ablenkung in den Armen zweier Schwestern fand, die wirklich alles teilten. Bei der Erinnerung lachte Mitras kurz auf, ja er hatte es schon wild getrieben in seiner Jugend. Verliebt in die gutaussehende Tante, aber gleichzeitig in der Schule wild experimentierend.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Hoffentlich kam Kira mit den auch heute noch sehr lockeren Sitten in der Schule zurecht. Kaum ein Sch\u00fcler oder eine Sch\u00fclerin schaffte es durch diese Zeit ohne seine oder ihre Unschuld zu verlieren. Und sie war dabei doch so vorbelastet. Er hatte ja schon gesehen, wie schwer sie sich tat. Unwilk\u00fcrlich war er zum Spiegel getreten. Er stellte das Glas ab und stellte fest, dass es leer war. Er konnte sich gar nicht daran erinnern getrunken zu haben, so sehr war er in Gedanken versunken. Unruhig aktivierte er den Spiegel, gar nicht so recht wissend wieso. Sie war im Bad und er hatte sich fest vorgenommen sie in solchen Situationen nicht mehr zu beobachten, aber es lie\u00df ihn einfach keine Ruhe. Ein Teil von ihm hoffte auch, sie noch im Wasser zu erwischen. Sie musste mittlerweile schon eine halbe Stunde dort drinnen sein. Nein, dachte er, wahrscheinlich ist sie bereits fertig und ich blicke nur in den leeren Raum. Er aktivierte die Rune f\u00fcr das Bad.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kira schwebte im warmen Wasser und strich sich gedankenverloren \u00fcber die Br\u00fcste, w\u00e4hrend sie sich mit geschlossen Augen vorstellte, wie Mitras sich \u00fcber sie gebeugt hatte. Nicht mal die Vorstellung, seine H\u00e4nde w\u00fcrden so wie ihre \u00fcber ihre Br\u00fcste streichen, bereitete ihr noch Schrecken. Da war eigentlich nur der Wunsch, er w\u00e4re jetzt hier&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie war noch im Wasser. Die Wanne war fast voll und sie schwebte regelrecht im Wasser. Im schaumfreien Wasser, wie er feststellte. Und sie war komplett zu ihm hin ausgerichtet. Mitras schossen tausend Gedanken gleichzeitig durch den Kopf. Bei den Geistern, was f\u00fcr ein sch\u00f6ner K\u00f6rper, mach den Spiegel aus, was tust du hier blo\u00df, streichelt sie sich gerade selbst, was denkt sie da gerade nur, wie wahnsinnig sch\u00f6n sehen ihre Haare doch aus, wie sie ihren K\u00f6rper so einrahmen&#8230; Mitras sah sie gebannt an.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Fast hatte sie wieder das Gef\u00fchl, seine hellblauen Augen schauten sie an, als durchz\u00f6ge der Geschmack von Nougat ihren Mund. Sie lie\u00df ihre Hand langsam nach unten gleiten, \u00fcber ihren Bauch und reckte sich, um mit der anderen Hand die Kante des Beckens zu umfassen, um nicht unterzugehen, w\u00e4hrend sie sich sanft \u00fcber den Mondh\u00fcgel strich und die kleinen Schauer der Erregung geno\u00df, die es in ihr ausl\u00f6ste.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras schaffte es gerade wieder einen klaren Gedanken zu fassen, als ihre H\u00e4nde zu wandern begannen. W\u00e4hrend sie sich mit einer Hand festhielt, glitt die andere, Mitras Aufmerksamkeit deutlich st\u00e4rker bindende Hand \u00fcber ihren Bauch und strich sanft \u00fcber die rotgoldenen H\u00e4rchen. Nach einem f\u00fcr ihn scheinbar endlos langem Moment \u00f6ffneten sich ihre Schenkel und einer ihrer Finger verschwand zwischen den Haaren und sank noch tiefer. Ihre Hand schob sich langsam vor und zur\u00fcck. Eigentlich wollte er aufh\u00f6ren, sie nicht schon wieder in so einem intimen Moment bel\u00e4stigen, aber es war schon so lange her, wurde ihm bewusst, und sie w\u00fcrde es ja auch nicht erfahren. Erschrocken stellte er fest, dass seine eigenen H\u00e4nde ebenfalls gewandert waren und seine Hose ge\u00f6ffnet hatten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie lie\u00df den Kopf ganz nach hinten sinken und geno\u00df das Gef\u00fchl, wie die Wellen leicht gegen ihre Schenkel schlugen, w\u00e4hrend sie ihre Hand vor und zur\u00fcck bewegte. Ob es sich so anf\u00fchlte, wenn eine fremde Hand die Schenkel ber\u00fchrten? Mitras Hand? Sie hatte in der Bibliothek neulich einen Roman gefunden, indem beschrieben war, dass der Mann die Frau dort sogar k\u00fcsste&#8230; K\u00fcssen w\u00e4re f\u00fcr den Anfang auf jeden Fall gut&#8230; Sie lie\u00df den Beckenrand los, um sich selbst die zweite Hand auf den Mund zu legen. Kein Ger\u00e4usch, leise sein, niemand bemerkt mich&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras konnte nicht mehr widerstehen, zu sehr erregte ihn, was er sah. Seine Linke legte sich um seinen Penis. Zu aufgew\u00fchlt, um noch einen einzigen Gedanken an Reue oder Scham zu verschwenden, geno\u00df er nun vollkommen ihren Anblick, wie sie sich selbst verw\u00f6hnte, und tat es ihr gleich. Rythmisch fuhr seine Hand auf und ab und sein Atem wurde schneller. Ihre Beine waren weit ge\u00f6ffnet, w\u00e4hrend sich ihre kleinen, festen, wundersch\u00f6nen Br\u00fcste nach oben w\u00f6lbten, als sie den R\u00fccken durchdr\u00fcckte. Keuchend schnappte sie nach Luft, als ihre Hand wieder zwischen ihre Schenkel glitt und ein Finger ganz in ihr verschwand.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem langezogenen St\u00f6hnen schwappte der Orgasmus \u00fcber sie wie die Wellen, die \u00fcber sie schwappten, als sie sich anschlie\u00dfend nach unten sinken lie\u00df. Wenn sich Sex mit einem Mann&#8230;mit Mitras&#8230; auch nur halb so gut anf\u00fchlte, war es das defintiv wert. Sie tauchte wieder auf und schnappte nach Luft, dann rieb sie sich noch ein wenig \u00fcber die Vulva, um die letzten prickelnden Wellen zu genie\u00dfen und sich selbst zu reinigen. Dann drehte sie sich um und legte den Kopf auf die Kante, betrachtete sich vertr\u00e4umt im Spiegel, w\u00e4hrend sich die Entspannung in ihrem K\u00f6rper ausbreitete. Hoffentlich w\u00fcrde sie das nicht jedes Mal machen m\u00fcssen, um schlafen zu k\u00f6nnen, wenn sie vorher mit ihm geladen hatte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u200bMitras sah ihren H\u00f6hepunkt kommen. Immer wilder wurden ihre Bewegungen und seine folgten ihrem Beispiel. Als sie dann kam, gab es auch f\u00fcr ihn kein Halten mehr. St\u00f6hnend sank er in sich zusammen, w\u00e4hrend sie an den Beckenrand krabbelte und sich ausruhte. Sie blickte wohl in den Spiegel, aber Mitras kam es so vor, als sehe sie ihn direkt an. Das war dann doch zu viel f\u00fcr ihn, von Schuldgef\u00fchlen \u00fcbermannt dea\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200bktivierte er hastig den Spiegel. Was war nur in ihn gefahren? Also au\u00dfer diesem absolut unwiderstehliche Anblick, der ihn wahrscheinlich noch etliche Tage verfolgen w\u00fcrde, schlimmer noch als beim letzten Mal vor mehr als einem Monat. Zum Gl\u00fcck sah man ihm seine Gef\u00fchle nicht so leicht an wie Kira. Ein kleines, b\u00f6ses Stimmlein in ihm fragte sich, wie sehr sie wohl err\u00f6ten w\u00fcrde, wenn sie w\u00fcsste, dass er sie gerade gesehen hatte, dass er alles gesehen hatte. Dieser Gedanke brachte ihn zum Schmunzeln, doch dann sanken seine Mundwinkel rasch wieder, als er daran dachte, wie viel Zuneigung sie ihm heute Abend entgegen gebracht hatte &#8211; und wie er es ihr gedankt hatte. Er w\u00fcrde ihr defintiv etwas Gutes in den n\u00e4chsten Tagen zukommen lassen! Ermuntert von diesem Gedanken stand er auf, um sich zu reinigen und ins Bett zu gehen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Abend half Kira William in der K\u00fcche. Sie war mittags eine Weile im Garten gewesen, wo er sie aufgest\u00f6bert hatte. Aufst\u00f6bern war hierbei auch genau das richtige Wort angesicht der Mengen an Schnee, die derzeit vom Himmel fielen. Kira hatte es nicht bemerkt, weil sie sich darauf konzentriert hatte, Magie zu sich zu ziehen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-138","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buch-2"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=138"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":139,"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138\/revisions\/139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}