{"id":172,"date":"2025-04-06T19:49:49","date_gmt":"2025-04-06T19:49:49","guid":{"rendered":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/?p=172"},"modified":"2025-03-17T19:50:32","modified_gmt":"2025-03-17T19:50:32","slug":"wuensche-21-firn-242-schengstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kingdom-of-albion.de\/index.php\/2025\/04\/06\/wuensche-21-firn-242-schengstag\/","title":{"rendered":"W\u00fcnsche 21. Firn 242 (Schengstag)"},"content":{"rendered":"\n<p>W\u00e4hrend William Milch kochte und den Pudding vorbereitete, sa\u00df Kira auf einem Stuhl in der K\u00fcche, auf den er sie gesetzt hatte, nachdem sie ihm zuvor zu sehr im Weg gestanden hatte. Zuh\u00f6ren und reagieren war auch wirklich schwierig, wenn man gerade verarbeitete, dass man einen Kuss vom eigenen Mentor bekommen hatte. Vom unglaublich gutaussehenden, f\u00fcrsorglichen, liebevollen, besten Mentor, also von dem Mann, den man seit&nbsp;Wochen anhimmelte.&nbsp;Geister, sie hatte in den letzten Tagen so oft davon getr\u00e4umt&#8230; dieses Haus war wirklich ein Paradies, was man tr\u00e4umte, wurde Realit\u00e4t. Sie dachte an die sonstigen Tr\u00e4ume, die sie bez\u00fcglich Mitras gehabt hatte, und das Blut scho\u00df ihr ins Gesicht. Ob diese Tr\u00e4ume auch Realit\u00e4t werden konnten? Sie schluckte, beobachtete, wie William die Milch vor dem \u00dcberkochen bewahrte und nahm sich fest vor, daran zu arbeiten. Immerhin hatten die B\u00fccher von Sebastian auch zum Verf\u00fchren einige Hinweise gegeben. Sie wollte noch einen Kuss! Und vielleicht wolte sie ja sogar mehr&#8230; Herrjeh, war das alles aufregend. Wollte sie das wirklich? Ihr fiel auf, dass sie die neuen Mathematikaufgaben noch nicht fertig hatte. Sie durfte nicht zu sehr ablenken lassen, sonst w\u00e4re ihr Gl\u00fcck hier vermutlich schnell vorbei. Aber gerade konnte sie einfach keinen Gedanken zu Ende denken. Sie seufzte, was William sie misstrauisch anblicken lie\u00df. Eilig bem\u00fchte sie sich, ihn anzul\u00e4cheln. Rei\u00df dich zusammen, M\u00e4dchen, scholt sie sich selbst. Wenn rauskommt, dass du vollkommen in deinen Mentor verliebt bist, wirst du vermutlich schnell einen neuen haben und au\u00dferdem werden wir beide das Gesp\u00f6tt der Nachbarschaft sein. Sebastian hatte ihr genug Geschichten von Mentor-Sch\u00fclerin-Beziehungen erz\u00e4hlt, als dass sie dies zumindest erahnen konnte: Zwar war es nicht verboten, aber besonders bei unbequemen, schwachen Magierinnen war es wohl durchaus auch eine Methode, dass die Mentoren sie schw\u00e4ngerten, um sie von der Schule fern zu halten. Dieses Bild wollte sie keinesfalls auf Mitras heraufbeschw\u00f6ren! Er hatte ja auch nichts getan, es waren einfach alles nur ihre Gedanken und W\u00fcnsche, die hier unanst\u00e4ndige Kapriolen schlugen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras hatte zun\u00e4chst einen der Generatoren umgebaut. Das war nicht so aufwendig gewesen, er hatte fr\u00fcher schon mit senkrechten Aufbauten gearbeitet. Einzig die Kopf und Bodenplatte musste er austauschen, da sie beide von au\u00dfen mit Eisendraht bespannt waren. Die neuen Platten waren komplett aus Holz und wurden von Silberb\u00e4ndern gehalten. Nachdem der Generator um 90\u00b0 gekippt und in der neuen Position befestigt war, musste er nur noch die Platten verzaubern. Er verkn\u00fcpfte den Sprungzauber mit einem Aufrechterhaltungszauber und einem Magiespeicher. Die Verzauberung sollte mit entsprechender Ladung zwei Wochen halten. Ohne Kiras Hilfe war es ganz sch\u00f6n m\u00fchsam, die Magie daf\u00fcr zu sammeln, aber er war zu aufgeregt, um sie zu holen. Sagte er sich jedenfalls. Aber eigentlich war ihm der Kuss peinlich. Im kompletten \u00dcberschwang war es einfach \u00fcber ihn gekommen. Zum Gl\u00fcck hatte sie ihm das nicht \u00fcbel genommen. Und auch wenn der Kuss nichts sexuelles gehabt hatte, so weckte er in Mitras erneut Begehrlichkeiten. Die Tr\u00e4ume schossen ihm wieder ins Ged\u00e4chnis und dazu noch die Erkenntnis, dass sich ihre Lippen auch in der Realit\u00e4t gut anf\u00fchlten. Aber er durfte sich nun nicht ablenken lassen, schon gar nicht von solchen Gedanken und W\u00fcnschen. Nicht so kurz vor dem vielleicht entscheidensten Durchbruch. Er versetzte sich zur Beruhigung einen Moment in Meditation und begann erneut zu sammeln, um auch die zweite Platte zu verzaubern. Er konnte es kaum erwarten Kira sein Werk zu zeigen. Er hoffte inst\u00e4ndig, dass ihre Idee funktionierte. Wenn er Thadeus dann letztendlich unter die Nase reiben konnte, dass es die &#8218;unn\u00fctze Dorfmagierin&#8216; war, die ihm den entscheidenden Gedanken gegeben hatte, w\u00fcrde das seinen Triumph vervollst\u00e4ndigen. Nichts w\u00fcrde Thadeus mehr dem\u00fctigen, als dass er ihm das Mittel zum Erfolg gegeben hatte.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Er spannte die erste Platte vorsichtig unter den Generator, packte den Elektrumylinder mit einem Zauber und hob ihn vorsichtig in die R\u00f6hre. Es kostete ihn einige Konzentration den Zylinder so zu halten w\u00e4hrend er gleichzeitig darauf achtete nicht mit der verzauberten Fl\u00e4che, der oberen Scheibe, irgendwo gegen zu kommen. Vorsichtig spannte er sie ein und sicherte sie so gut es ging. Dann lie\u00df er den Zylinder los. Dieser fiel mit einem dumpfen Schlag auf die untere Scheibe, schnellte dann viel schneller nach oben, um gegen die zweite zu schlagen. Der Zauber lenkte und bremste die Bewegung vor dem Aufprall auf der oberen Platte etwas, so dass nicht zu viel kinetische Energie auf sie \u00fcbertragen wurde, was gut war, da die Silberb\u00e4nder lange nicht so viel hielten, wie es Eisenb\u00e4nder getan h\u00e4tten. Der Zylinder sprang auf und nieder, sogar mit einer h\u00f6heren Frequenz als mit seinem letzten Zauber. Mitras beobachtete neugierig die Strommesser. Die Werte waren gut, durch die h\u00f6here Geschwindigkeit sogar besser als vorher. Der Zylinder war gut gelagert, der Generator war kaum am vibrieren. Nur der L\u00e4rm war ohrenbet\u00e4ubend. Mitras wachte noch kurz \u00fcber alles und entschied sich dann zufrieden den L\u00e4rm hinter sich zu lassen. Er w\u00fcnschte sich inst\u00e4ndig, dass es diesmal nicht in einer neuen Katastrophe endete. Es war schon fast Zeit f\u00fcr das Abendessen, also ging er nach oben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Kira sa\u00df schon am Esstisch und zuckte kurz zusammen, als er in den Raum trat. Sie hatte ihre Haare hochgebunden und ihre Magierrobe gegen ein deutlich h\u00fcbscheres Hauskleid getauscht, dass aus einem edlen Seidenstoff bestand. Auf einem dunkelgr\u00fcnen Grund waren helle Bl\u00fcten und Bl\u00e4tter abgedruckt. Mitras glaubte sich zu erinnern, dass Abby diesen Stoff neulich in Empfang genommen hatte, also hatte sie das Kleid vermutlich gen\u00e4ht. Sie&nbsp;und Tobey waren noch nicht da, sollten aber bald eintreffen. Beide waren heute in der Stadt unterwegs. Mitras lauschte, aber hier im Esszimmer war nur ein ganz leichtes Wummern zu h\u00f6ren, kaum wahrnehmbar, aber doch verr\u00e4terisch. Er w\u00fcrde noch etwas dagegen unternehmen m\u00fcssen. William war ebenfalls den Nachmittag \u00fcber mit den Besorgungen f\u00fcr Morgen Abend besch\u00e4ftigt gewesen und hatte auch eine nichtssagende Einladung bei Frederike und seinen Eltern abgegeben. Diese hatten zum Gl\u00fcck Zeit und w\u00fcrden kommen, hatte William jedenfalls gesagt, als Mitras in die K\u00fcche kam. Heute hatte er ein paar kalte Platten fertig gemacht. Brot mit allerlei Aufschnitt und ein bisschen Salat. Mehr hatte er auf die Schnelle nicht hinbekommen, aber das sollte auch reichen. Mitras ging selbst noch einmal in den K\u00fcchenkeller hinunter, zum einen um zu lauschen, das Wummern war hier deutlicher, aber auch, um eine Flasche Wein f\u00fcr das Essen auszusuchen.<\/em><em>\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Kaum war er wieder oben, kamen Abby und Tobey herein. Er stellte die gro\u00dfe bauchige Flasche auf den Tisch und Abby guckte sie neugierig an. &#8222;Ein Rigarer Sp\u00e4tlese, haben wir was zu feiern?&#8220; &#8222;In der Tat, unser kleines Genie hier.&#8220; Er deutete auf Kira. &#8222;Hat mir heute die wahrscheinlich wichtigste Idee seit Beginn meiner Forschung eingegeben.&#8220; Kira wurde auf einen Schlag feuerrot. &#8222;\u00c4h, ich habe nur ein wenig herumprobiert&#8230;&#8220; &#8222;Und hattest dabei den mich rettenden Einfall. Kira hat einen Zauber ausprobiert, mit dem ich den Generator in Gang halten kann, ohne dass ich das Elektum selbst verzaubern muss. Wenn alles gut geht, wird meine Forschung bald abgeschlossen sein. Heute sto\u00dfen wir an und wenn der Keller bis morgen nicht explodiert ist, dann feiern wir Morgen abend.&#8220; Tobey und William lachten gleichzeitig los. &#8222;Ha, ja, wenn!&#8220;, sagte William. &#8222;Aber neu ist, dass du jetzt andere in deine Hoffnungsausbr\u00fcche einbeziehst, ja?&#8220; Tobey grinste und stupste William an. &#8222;Shh, sei still, gutes Essen ist immer gut und die L\u00f6cher in der Decke kriege ich schon wieder weg.&#8220; Abby scholt beide: &#8222;Seid doch nicht so negativ! Irgendwann wird es bestimmt mal klappen. Aber Kira, du musst wissen, solche Reden hat Mitras schon \u00f6fters geschwungen. Und das ist auch nicht die erste Sp\u00e4tlese, die daf\u00fcr gek\u00f6pft wird. Also sei nicht zu entt\u00e4uscht, wenn deine Idee nicht klappt, in Ordnung?&#8220;&nbsp; &#8222;Selbst wenn es nicht auf Anhieb klappen sollte, bisher bin ich immer an den unvorhergesehenen Eigenschaften des Elektrums gescheitert. Jetzt spielt das keine Rolle mehr. Als seid nicht so negativ. Und jetzt lasst uns essen.&#8220; Zu seiner Erleichterung wandte er damit weitere Neckereien ab und das Essen verlief friedlich. Kiras Gesichtsfarbe normalisierte sich auch wieder, wie er am\u00fcsiert feststellte. Sie sah umwerfend aus, musste er sich au\u00dferdem eingestehen. Rasch verdr\u00e4ngte er den letzten Gedanken wieder. Nicht ablenken lassen!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen lud Mitras sie mit in den Keller ein und Kira folgte ihm gerne, da sie auch neugierig war, wie der Zauber gelang. Das Wummern aus dem Keller war die ganze Zeit regelm\u00e4\u00dfig zu h\u00f6ren gewesen. Sollte sie wirklich etwas gutes gefunden haben? Sie hatte sich beim Umziehen M\u00fche gegeben, vielleicht fiel es Mitras ja auf. Eine sch\u00f6ne Frau, die ihm half, seine Probleme zu l\u00f6sen, war definitiv bemerkenswerter als ein kleines Dorfm\u00e4dchen mit Schwierigkeiten bei Verwandlungsmagie, also hatte sie beschlossen, sich zuk\u00fcnftig immer etwas mehr M\u00fche zu geben. Dank Abbys st\u00e4ndiger Produktion neuer Kleider war das auch nicht so schwierig. Vorsichtig betrat sie den Keller und hielt sich die Ohren zu. &#8222;Oha, das ist aber wirklich laut!&#8220;, rief sie gegen das konstante Knallen an.&nbsp;&#8222;Ja, aber das ist auch ein gutes Zeichen! Er l\u00e4uft noch.&#8220; rief Mitras grinsend zur\u00fcck. Kira blickte den Generator an. Durch einige Ritzen in der H\u00fclle konnte man sehen, wie der Elektrumzylinder, gehalten von seiner Lagerung, auf und ab sprang. &#8222;Willst du da nicht irgendwie Schafswolle auf die Platten machen oder so? Der L\u00e4rm ist ja irre, so kann man das doch nicht in den Schuppen stellen. &#8222;Der Zylinder muss direkten Kontakt zur Platte haben, aber du hast recht, der L\u00e4rm ist zu verr\u00e4terisch. Ich habe aber schon eine Idee.&#8220; Mitras fing an zu gestikulieren und murmelte einen Spruch.&nbsp;Kira sp\u00fcrte einen Sog von Magie an ihr vorbei ziehen. Er zog sie aus dem Boden, bemerkte sie. Sie aktivierte ihre magische Sicht. Es blitzte kurz und sie sah ein konstantes Wabern um den Generator herum, dass sich nach einer kleinen Weile zu einem komplexen Muster stabilisierte. Der L\u00e4rm war tats\u00e4chlich weg, der Zylinder bewegte sich aber noch. &#8222;Was war das f\u00fcr ein Zauber?&#8220; &#8222;Das ist ein akustischer Abschirmzauber. Er ver\u00e4ndert die Luft so, dass kein Schall mehr hindurch kommt. Es ist ein Ver\u00e4nderungszauber, gar nicht so leicht zu erlernen. Wenn du willst, zeige ich ihn dir aber irgendwann mal.&#8220; Kira nickte. So ein Zauber w\u00e4re praktisch, wenn sie Sebastian von diesem Kuss erz\u00e4hlen wollte. Sie w\u00fcrde mal suchen, der stand bestimmt in einem Buch in Mitras Sammlung, und ihn auswendig lernen, damit sie das schonmal erledigt hatte. Oh, der Kuss. Schlagartig scho\u00df ihr das Blut ins Gesicht und die Schmetterlinge veranstalteten wieder eine kleine Flugshow in ihrem Bauch. Verlegen kniete sie sich wieder hin und betrachtete den nun stillen Generator. Die Scheiben schillerten von den Verzauberungen, aber sonst sah sie nichts. &#8222;Hmm, woher wei\u00dft du denn, dass er \u00fcberhaupt funktioniert?&#8220; Mitras deutete auf einige Anzeigen im Hintergrund, die wild ausschlugen. &#8222;Das da sind Strommesser wie du sie auch schon im Schuppen gesehen hast. Mit jedem Durchgang des Zylinders durch die Spulen schlagen sie aus. Au\u00dferdem sind hier im Raum mehrere Zauber zur \u00dcberwachung verwoben. Wenn hier etwas schief geht, erfahre ich davon.&#8220; Mitras wirkte sehr&nbsp;aufgeregt und war die ganze Zeit am Grinsen. Sie konnte sich nicht erinnern ihn schon einmal so ausgelassen erlebt zu haben, nicht mal bei ihrem Ausflug zur verschneiten Plattform und der Schneeballschlacht. Er sah sch\u00f6n so aus.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mitras zeigte auf einen der Kondensatoren. &#8222;Und hier wird die Elektrizit\u00e4t gesammelt und, w\u00e4re das ein richtiger Generator und nicht nur so ein Versuchsaufbau, w\u00fcrde dann hier deutlich gleichm\u00e4\u00dfiger abgegeben werden.&#8220; Er fuhr fort Kira die Einzelheiten der elektrischen Schaltungen im Hintergrund zu erkl\u00e4ren<\/em>. <em>Sie schaute ihn aufmerksam an, aber Mitras bemerkte, dass sie der Schnelligkeit seiner Ausf\u00fchrungen nicht ganz folgte. &#8222;Gut, und am Miras schreiben wir dazu einen Test.&#8220; Panisch blickte sie ihn an. &#8222;Aber&#8230; aber&#8230; warte, dann muss ich aber mitschreiben!&#8220; Sie drehte sich, auf der Suche nach etwas Papier, was ihren Rock aufwirbeln lie\u00df. Mitras lachte: &#8222;Ich mache nur Spa\u00df, entschuldige, ich habe mich hinrei\u00dfen lassen. Wenn dich der Generator und seine Funktionsweise interessiert habe ich oben ein Buch \u00fcber die Erforschung der Elektrizit\u00e4t.&#8220; Kira zog eine Schnute, die ihn etwas zu sehr an einen der Tr\u00e4ume der letzten Woche erinnerten, in dem sie seinen Schwanz so aufreizend mit den Lippen&#8230; &#8222;Du bist gemein, mich so zu erschrecken!&#8220; Mitras lachte weiter, verdr\u00e4ngte den Gedanken. &#8222;In Ordnung, entschuldige. Aber Kira, ich m\u00f6chte dich belohnen, was w\u00fcnschst du dir? Es gibt&nbsp;wenig, was nicht in meinen M\u00f6glichkeiten liegt.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kira sah betreten zu Boden. Was sollte sie sich w\u00fcnschen? Sie bekam doch alles von ihm. Und ein Kuss kann man sich ja nicht w\u00fcnschen&#8230; Sie sah ihn mit ihrer magischen Sicht an. Seine Aura war vollkommen gr\u00fcn mit roten Schlieren, also war er gl\u00fccklich und aufgeregt. Nein, das konnte sie nicht verderben. &#8222;Alles in Ordnung, Kira?&#8220; Sie r\u00e4usperte sich. Oh, verdammt, diese Schmetterlinge banden ihr die Kehle zu. &#8222;Ich wei\u00df nichts, ich bekomme doch alles von dir. Dank deiner gro\u00dfz\u00fcgigen Bezahlung beim Laden bin ich sogar reich genug, mir selbst zu kaufen, was ich will&#8230;&#8220; &#8222;Naja, das Laden wird es wohl nicht mehr lange geben. Daf\u00fcr sollte ich dich auch entsch\u00e4digen, sonst geht dir ja noch das Geld aus.&#8220; Kira sch\u00fcttelte heftig den Kopf. &#8222;Nein, das brauchst du nicht.&#8220; Sie stand kurz vor ihm, sein Geruch war um sie. Sie deaktivierte die magische Sicht und griff seine Hand. &#8222;Mitras, ich bekomme alles von dir, was ich brauche, wirklich. Du hast mich schon so gl\u00fccklich gemacht und bist immer gut zu mir&#8230; alles was ich will, ist bei dir bleiben zu d\u00fcrfen.&#8220; Sie wurde schon wieder rot, aber sie nahm allen Mut zusammen, trat noch etwas n\u00e4her an ihn heran und legte den Kopf auf seine Brust. &#8222;F\u00fcr immer.&#8220;, fl\u00fcsterte sie leise.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Nun, du kannst selbstverst\u00e4ndlich so lange bleiben, wie du willst.&#8220; Mitras schluckte, das war nicht ganz die Richtung in die er dachte, dass das Gespr\u00e4ch laufen w\u00fcrde. Was sollte er jetzt tun, sie war so nah. Er musste sich ernsthaft zusammen rei\u00dfen. Er machte einen Schritt zur\u00fcck und legte ihr die Arme auf die Schultern. &#8222;Aber ich m\u00f6chte dich trotzdem mit eigenen Finanzmitteln ausstatten. 100 Goldst\u00fccke sollten reichen, denke ich mal.&#8220; Sie legte die H\u00e4nde auf seine und schaute ihn mit gro\u00dfen Augen an. &#8222;100 Gold? Oha, Mitras&#8230;&#8220; &#8222;Du hast recht, f\u00fcr diese und deine vorangegangenen Leistungen ist das eigentlich zu wenig. 200 sollten es schon sein.&#8220; &#8222;Mitras!&#8220; Sie quietschte geradezu. &#8222;Ja, schon gut, 500, aber das ist mein letztes Wort.&#8220;&nbsp;Sagte er lachend. Ihre Verzweiflung war zu niedlich. &#8222;Das Konto ist eh schon angelegt, ich muss dir nur noch die Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcbertragen. Sei nur bitte ein bisschen vorsichtig mit den Ausgaben. Vielleicht keine eigene Kutsche f\u00fcr den Anfang, ja?&#8220;, neckte er sie. &#8222;Mitras! Nein, ich&#8230;&#8220; Sie brach ab, trat schnell ganz an ihn heran, reckte sich und hielt ihm mit der Hand den Mund zu. &#8222;Sei still, du kannst mir doch nicht ernsthaft 500 Gold schenken! Ich will eh kein Gold, was ich mir w\u00fcnsche, kannst du mir sowieso nicht geben&#8230;&#8220; Im n\u00e4chsten Moment schlug sie sich selbst mit der freien Hand auf den Mund und wurde noch r\u00f6ter, falls das ging. Abgesehen davon, dass ihre gegen ihn gedr\u00fcckten Br\u00fcste gerade eine merkbare Reaktion in seiner Lendengegend ausl\u00f6sten, geno\u00df er die Lage sehr. &#8222;Erstens schenke ich dir das Geld nicht, sondern entlohne dich f\u00fcr deine Dienste als Assistentin, auch wenn du den Rang streng genommen noch nicht tragen darfst, aber egal. Und was sollte es f\u00fcr einen Wunsch geben, den ich dir nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnte?&#8220; &#8222;Ich, \u00e4h&#8230;&#8220; Sie trat zur\u00fcck und lie\u00df die H\u00e4nde sinken. &#8222;\u00c4h, das kann ich dir nicht sagen, das geh\u00f6rt sich nicht&#8230;&#8220; &#8222;Wir sind hier unter Freunden. Du kannst alles sagen.&#8220;, antwortete er sanft. Was war es nur, dass sie sich so zierte?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kira stand verzweifelt vor ihm. Sie wollte ja ehrlich sein, aber wenn er dann w\u00fctend wurde? Sie sah sich im Raum um. Nun ja, das hier war ein geheimes Labor. Zumindest w\u00fcrde es niemand mitbekommen. &#8222;Ich&#8230; \u00e4h&#8230; also&#8230; ich fand&#8230;&#8220; Meine G\u00fcte, war das schwierig. Sie schluckte. Dann schlo\u00df sie die Augen. Augen zu und durch. &#8222;Ich fand den Kuss sch\u00f6n, kannst du mich nochmal k\u00fcssen?&#8220; Puh, jetzt war es raus. Sie traute sich nur nicht, die Augen wieder zu \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hoppla, er hatte nun wirklich mit allem gerechnet, aber damit nicht. Andererseits, sie hatte ja gesagt, dass das ihr erster Kuss war. Mitras hatte eigentlich angenommen, dass die Erfahrung mit Johann ihr jegliches Interesse genommen hatte. Aber dem war wohl doch nicht so, gut f\u00fcr sie. Aber warum er und nicht Sebastian? Er war wenigstens in einem \u00e4hnlichen Alter und die beiden waren auch vertrauter als er und sie. Konnte er es wirklich&nbsp; wagen? Es war nun schon 3 Jahre, oder waren es mittlerweile 4, seit Claudia ihn verlassen hatte. Er sp\u00fcrte mehr als jemals zuvor das Verlangen nach der wundersch\u00f6nen Frau, die nun vor ihm stand. Aber nein, sie wollte nur einen Kuss, nicht \u00fcbertreiben. Oder doch ein wenig? Sie hatte definitv einen richtigen Kuss als Ersatz f\u00fcr den Schmatzer heute Mittag verdient, und er wusste, dass er gut k\u00fcssen konnte. Clementia hatte&nbsp;es ihm damals sehr gut beigebracht. Nur ein Kuss, er w\u00fcrde sich beherrschen m\u00fcssen, aber das w\u00fcrde er hinbekommen. Nur nicht, dass es mehr wurde. Niemand sollte jemals mitbekommen, was sie ihm bedeutete, und auch sie selbst hatte jeden Respekt verdient. Er trat auf sie zu, griff sanft unter ihre Haare. Sie zitterte, die Augen geschlossen, und schmiegte sich ein wenig in seine Hand. Sanft legte er den anderen Arm um sie und hielt sie fest. Das Gef\u00fchl und insbesondere der Anblick, wie sie scheu zitternd vor ihm stand, die Lippen leicht ge\u00f6ffnet, kostete ihn beinahe seine Beherrschung. Langsam beugte er sich vor und k\u00fcsste sie, ganz leicht mit weichen Lippen auf ihren. Sie zitterte immer noch, aber er sp\u00fcrte auch, wie sie sich&nbsp;gegen ihn dr\u00e4ngte. Ganz leicht strich er mit der Zungenspitze \u00fcber ihre Lippen. Wie erwartet keuchte sie leise, nahm die H\u00e4nde hoch und hielt sich an ihm fest, \u00f6ffnete ihre Lippen weiter. Er griff sie fester im Nacken und drang mit der Zunge ein wenig in ihren Mund ein, strich \u00fcber ihre Zungenspitze, alles in ihm stand in Flammen. Ihr K\u00f6rper gegen ihn gedr\u00fcckt, ihre H\u00e4nde an seine Arme gekrallt vertieften sie sich in diesen Kuss, und Mitras w\u00fcnschte sich, dieser Moment w\u00fcrde nicht enden. Als seine Hand nach unten streichend gegen den Reif ihres Rockes stie\u00df, kam er allerdings wieder zu Sinnen und l\u00f6ste sich sanft von ihr, trat einen Schritt zur\u00fcck und schlo\u00df die Augen, um seine Erregung und seinen keuchenden Atmen wieder beruhigen zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b<\/em>Kira hatte das Gef\u00fchl, der ganze Raum w\u00fcrde sich um sie drehen. Alles in ihrem K\u00f6rper stand in Flammen und ihre Lippen prickelten wie wahnsinnig. Oh, wie naiv sie gewesen war &#8211; das war ein ganzer anderer Kuss. Sie \u00f6ffnete die Augen, sah Mitras an, der mit geschlossenen Augen vor ihr stand, und ihr Herz raste. Was dachte er jetzt nur? Sie leckte sich \u00fcber die Lippen und sp\u00fcrte, wie das Prickeln durch ihren ganzen K\u00f6rper raste. Sie war nicht nur verliebt und gl\u00fccklich, sie war auch verdammt noch mal erregt. Warum hatte er sie losgelassen? Unsicher sah sie ihn an. Er \u00f6ffnete die Augen und f\u00fcr einen Moment sahen sie sich einfach nur an. Sie hatte das Gef\u00fchl, in seinen eisblauen Augen zu versinken. Ihre Beine waren einfach wie weicher Pudding. &#8222;Nun gut. Das heute Mittag war ja auch kein guter erster Kuss, da musste ich ja daf\u00fcr sorgen, dass du einen richtigen bekommst.&#8220;, sagte Mitras. Seine Stimme klang etwas gepresst, war ihm der Kuss unangenehm gewesen? Kira sah sich um. Einige Schritte hinter ihr stand ein Stuhl, und es war definitiv eine gute Idee, sich jetzt erstmal zu setzen. Sie ging, nein, eher taumelte r\u00fcckw\u00e4rts und lie\u00df sich auf den Stuhl sinken. &#8222;Ja.&#8220; Sie holte tief Luft. &#8222;Das war definitiv anders.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><em>In sich hineingrinsend dachte Mitras, dass das Wirkung gezeigt hatte. Er war wohl immer noch ein guter K\u00fcsser. Hoffentlich hatte er die arme Kira nicht zu sehr durcheinander gebracht. Ver\u00fcbeln w\u00fcrde er es ihr nicht, ihn selbst hatte das jetzt auch gut aus der Bahn geworfen. Ihre Lippen waren einfach traumhaft und ihre Reaktion schmeckte nach Verlangen. Konnte es sein, dass sie nicht einfach nur ihre erste Erfahrung mit K\u00fcssen erleben wollte, sondern auch ihn begehrte? Mitras tat den Gedanken schnell wieder ab, das war im Moment viel zu gef\u00e4hrlich. Thadeus w\u00fcrde es subtil benutzen, aber Secus, dieser Bastard, er w\u00fcrde sie offen bedrohen, ihr wahrscheinlich sogar etwas antun. Aber bei den Geistern, sie konnte auch gut k\u00fcssen. Ach, wahrscheinlich war es nur sein Wunschdenken. So, wie sie gerade gepl\u00e4ttet vor ihm sa\u00df, war Verlangen nach mehr auf ihrer Seite vermutlich noch unwahrscheinlich. Und da er nicht vor hatte, solche K\u00fcsse zu wiederholen, w\u00fcrde er es auch nicht weiter wecken. Er trat auf sie und hielt ihr die Hand hin: &#8222;Alles in Ordnung?&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In Ordnung? Nein, es war perfekt. Es war atemberaubend. Sie holte nochmal Luft, schaute zu ihm hoch und lie\u00df f\u00fcr einen Moment zu, dass alle Masken fielen, lie\u00df ihn ihr Strahlen und ihre Freude sehen. &#8222;Ja, nat\u00fcrlich. Danke, das war &#8230; berauschend sch\u00f6n.&#8220; Mitras nickte sie freundlich an. &#8222;Das freut mich. Habe ich es also nicht ganz verlernt. Du wirst sicher noch viele Gelegenheiten haben, diese Lehrstunde mit anderen weiter fortzusetzen.&#8220; Mit anderen? Innerlich sch\u00fcttelte sich Kira, in Gedanken an Johann. &#8222;Warum nicht mit dir?&#8220;, fragte sie, nur, um sich innerlich hinterher mal wieder f\u00fcr ihr loses Mundwerk zu verfluchen. Es war ja deutlich, dass er sie als Belohnung gek\u00fcsst hatte. Er selbst hatte wahrscheinlich nicht unbedingt die Absicht, als Lehrmeister f\u00fcr ein unerfahrenes Dorfm\u00e4dchen herzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Warum nicht mit mir? Warum eigentlich nicht? Wegen der Gefahr f\u00fcr sie. Er musste auch ihren Beitrag zum Generator zumindest vorerst geheim halten, wurde ihm bewusst. Erst musste er Secus ausschalten. Thadeus w\u00fcrde auch ein Problem werden, aber keine so gef\u00e4hrliche Bedrohung. &#8222;Kira, ich f\u00fchle mich geschmeichelt, und ich w\u00fcrde l\u00fcgen, wenn ich sagen w\u00fcrde, dass ich kein Interesse an dir habe. Aber nach au\u00dfen bist du noch die unliebsame Sch\u00fclerin, die mich mehr belastet als sonst irgendwas. Dieses Bild ist dein wichtigster Schutz vor meinen Feinden. Sepus di Porrum kennt dich nun und w\u00fcsste er, dass du mir eine wichtige Freundin geworden bist und vor allem, wie viel du \u00fcber den Generator wei\u00dft, er w\u00fcrde dir sofort nachstellen und er hat mir gerade erst gezeigt, dass seine Spione besser sind als meine.&#8220; Ein schmerzhaft ehrliches Eingest\u00e4ndnis. Was war nur los mit ihm? Aber es war Kira, mit der er hier sprach. Sie hatte ihm nun innerhalb ihrer Zeit hier so oft geholfen. Er musste sie unbedingt sch\u00fctzen, aber bei den Geistern, so wie sie jetzt vor ihm sa\u00df, war sie auch einfach hinrei\u00dfend.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Herz raste immer noch. Er w\u00fcrde l\u00fcgen, wenn er sagte, er h\u00e4tte kein Interesse an ihr? Hie\u00df das, er hatte vielleicht Interesse an ihr? Oh, ihr Kopf schwirrte. Sie musste hier weg, sich erstmal sortieren. Langsam nickte sie. Dass er sich um sie sorgte, war nur eine weitere Best\u00e4tigung, was f\u00fcr ein guter Mann er war. &#8222;Ich werde deine unbeliebsame Sch\u00fclerin bleiben, versprochen.&#8220; Vorsichtig nahm sie seine Hand und zog sich daran hoch, lie\u00df dann aber gleich wieder los. Zu stark war das Bed\u00fcrfnis, sich ihm gleich wieder in die Arme zu werfen und nochmal zu k\u00fcssen. Sie sch\u00fcttelte sich kurz. Im Augenwinkel glaubte sie goldene Schlieren zu sehen, so wie manchmal beim Laden. &#8222;Ich glaube, ich gehe jetzt besser schlafen.&#8220; &#8222;Nat\u00fcrlich, und Kira&#8230;&#8220; Sie sah ihn an und er l\u00e4chelte so offen freundlich wie noch nie, was ihrem Herz einen weiteren Schlag gab. &#8222;Danke.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend William Milch kochte und den Pudding vorbereitete, sa\u00df Kira auf einem Stuhl in der K\u00fcche, auf den er sie gesetzt hatte, nachdem sie ihm zuvor zu sehr im Weg gestanden hatte. Zuh\u00f6ren und reagieren war auch wirklich schwierig, wenn man gerade verarbeitete, dass man einen Kuss vom eigenen Mentor bekommen hatte. 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